Eschweger mit Migrationshintergrund wählen Ausländerbeirat

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Eschweger aus zehn verschiedenen Nationalitäten kandidieren für den Ausländerbeirat in Eschwege.

Eschwege. Am Sonntag, 29. November, finden die Wahlen zum Ausländerbeirat der Stadt Eschwege statt: Dabei kandidieren zehn Eschweger verschiedener Nationalitäten.Grygoriy Frenkel  (Nr. 6 auf der Liste) aus der Ukraine ist seit dem Jahr 2002 Mitglied des Beirats. Seit zehn Jahren gehören dem Ausländerbeirat Valeri Lillmann (Nr.1, Estland) und Evelina Tolpina (Nr. 2, Russland) an. Zum ersten Mal dabei sind Washa Beroschwili (Nr. 3, Georgien), Lidia Lillmann (Nr. 4, Estland), Ahmed Djeloul (Nr. 5, Algerien), Moussa Yousefi  (Nr.7, Iran), Diana Bagdasaryan (Nr. 8, Russland), Milad Alim (Nr. 9, Syrien) und Ainaz Basanjideh (Nr. 10, Iran).

Ehrenamtliche Arbeit

Der Ausländerbeirat arbeitet ehrenamtlich. Seine Hauptaufgabe liegt in der Interessenvertretung der Einwohner mit Migrationshintergrund in den kommunalpolitischen Gremien sowie der Beratung und Sensibilisierung der kommunalen Entscheidungsträger für die Probleme und Bedürfnisse dieser Einwohnergruppe. Der Ausländerbeirat hat diesbezüglich ein Vorschlags- und Anhörungsrecht.Der Ausländerbeirat fördert die Begegnung von ausländischen und deutschen Einwohnern, setzt sich für die Gleichberechtigung aller Menschen in Schule, Ausbildung und Beruf ein und steht den ausländischen Mitbürgern mit Rat und Tat zur Seite.Zudem organisiert der Beirat mit anderen Organisationen kulturelle, politische und Informationsveranstaltungen für Menschen aller Nationalitäten und beteiligt sich an Integrationsprojekten und Sprachkursen für Menschen mit Migrationshintergrund.Darüber hinaus pflegt er gute Kontakte zu Vereinen im Umkreis und unterstützt so die kulturelle und soziale Integration von Zugewanderten in Eschwege und im Werra-Meißner Kreis.

Wahlberechtigt sind ausländische Einwohner, die volljährig sind und seit drei Monaten in Eschwege leben. Sie können von 8 bis 18 Uhr wählen. Dafür brauchen sie ihre Wahlbenachrichtigungskarte und ihren Ausweis.

Die Wahllokale sind auf der Wahlbenachrichtigungskarte verzeichnet.

Sie haben so viele Stimmen, wie Vertreter zu wählen sind. In Eschwege besteht der Ausländerbeirat aus sieben Personen. Sie können also maximal sieben Kreuze machen – aber auch weniger.Dabei können auf jeden Kandidaten bis zu jeweils drei Stimmen entfallen.

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