Eschweger Schüler waren beim Deutschen Gründerpreis erfolgreich

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Die Schüler, die es unter die besten 200 Teams des Deutschen Gründerpreises für Schüler schafften, wurden in der vergangenen Woche in der Sparkasse Werra-Meißner ausgezeichnet.

Fünf Schülerteams des Beruflichen Gymnasiums haben am diesjährigen Deutschen Gründerpreis für Schüler teilgenommen. Zwei von ihnen haben es mit ihrer Idee unter die Top 200 der insgesamt 824 teilnehmenden Teams geschafft.

Eschwege - „Es sind zwei grandiose Ideen, die es zu der guten Platzierung geschafft haben und ihr habt meinen Respekt und große Anerkennung“, sagte Dietmar Janz vom Vorstand der Sparkasse Werra-Meißner bei der Ehrung in der vergangenen Woche. Der Gründerpreis ist eine Initiative von Stern, ZDF, Sparkasse und Porsche.

„In den letzten zwei Jahren hat es kein Team aus dem Kreis so weit nach vorne geschafft“, informierte Projektbetreuer Nils Leonhäuser vom Sparkasse-Vertriebsmanagement. Der Werra-Meißner-Kreis ist seit Beginn der Initiative im Jahr 1997 dabei. Für jedes Team, das es unter die Top 300 schafft, vergibt die Sparkasse einen Geldpreis in Höhe von 150 Euro, für jede Schule 500 Euro. Die Schüler mussten innerhalb des Projektes neun Aufgaben erledigen, unter anderem die Erstellung eines Businessplans sowie einer Homepage. Dabei wurden sie von einem Unternehmenspartner begleitet.

„Safety Straw GmbH“: (v.li.) Lena Kober, Lara Grabowski, Selina Fielker, Samira Böttner und Dietmar Janz (Sparkassenvorstand). Es fehlt Tobias Zeuch.

„Die Zusammenarbeit hat sehr viel Spaß gemacht. Wir haben Denkanstöße gegeben und gemeinsam Ideen reflektiert“, sagte Finja Mieth von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, die das Projekt „Safety Straw GmbH“ begleitet hat. Samira Böttner, Selina Fielker, Lara Grabowski, Lena Kober und Tobias Zeuch entwickelten einen Strohhalm, der in Kontakt mit Getränken erkennt, ob K.O. Tropen untergemischt wurden. „Wir wollten von Anfang an einen Problemlöser schaffen“, so Lara Grabowski. Durch Bekannte und Freunde, die bereits Erfahrung mit den Tropfen machten mussten, sind sie auf das Thema aufmerksam geworden. Mit ihrer Idee landeten sie auf Platz 148.

„Flavlt GmbH“: (v.li.) Lana Nafia Kniese, Luisa Held, Katrin Scheider, Helena Sandrock und Dietmar Janz (Sparkassenvorstand). Es fehlen Selina Göke und Michelle Friman.

Den 173. Platz belegte das Projekt „Flavlt GmbH“. Helena Sandrock, Luisa Held, Katrin Scheider, Lana Nafia Kniese, Selina Göke und Michelle Friman entwickelten die Idee einer Kapsel, mit der man Bier ohne weiteren Aufwand in Mischbier mit verschiedene Geschmacksrichtungen verwandeln kann. Sie wurden von Tanja Beck (Eschweger Klosterbrauerei) begleitet. Alle Schüler wollen von ihrem Preisgeld gemeinsam etwas unternehmen.

Die Aufgaben wurden zunächst größtenteils im Unterricht Wirtschaftslehre in der Schule bearbeitet. Aber auch privat investierten die Schüler viel Freizeit in ihre Projekte. „Das war eine ganz andere Art des Arbeitens und Lernens. Die Teams waren sehr motiviert und sahen es positiv, dass sich die Schule öffnet und externe Projektbegleiter einbezieht“, sagte Lehrer Erwin Neugebauer, der gemeinsam mit Ines Haberland die Projekte in der Schule betreute.

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