Eschweger Stadtarchiv will Corona-Alltag dokumentieren

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Dr. Annika Spilker und York-Egbert König arbeiten im Stadtarchiv auch in Corona-Zeiten und wollen mit Hilfe der Eschweger diese besondere Zeit dokumentieren.

Das Stadtarchiv ruft die Eschweger auf, ihre Corona-Erlebnisse einzureichen.

Eschwege. Das Stadtarchiv möchte diese bewegenden Wochen und Monate, in denen das „Coronavirus“ unser Leben auch in Eschwege einschneidend verändert, für die Nachwelt dokumentieren. „Lockdown“, „Maskenpflicht“ und umfassende Hygienemaßnahmen, Schul- und Kita-Schließungen, keine Veranstaltungen und Zusammenkünfte, wie beim „Johannisfest“ und „Open Flair“: das haben wir so noch nicht erlebt.

In der Corona-Krise ist Vieles anders

Trauerfeiern, Hochzeitsfeiern, Gottesdienste und religiöse Veranstaltungen können derzeit in der gewohnten Form nicht stattfinden: das ist historisch einzigartig. Die Corona-Krise trifft unsere regionale und globale Wirtschaft hart. Sie stellt unser Gesundheitssystem vor immense Herausforderungen und löst bei vielen Menschen große Ängste aus, nicht nur vor dem Virus selbst, sondern auch vor Einsamkeit oder einer ungewissen Zukunft. Zugleich gibt es in Eschwege, wie in vielen anderen Orten, zahlreiche ermutigende Hilfsaktionen und spannende Initiativen.

Die erzwungene „Entschleunigung“ kann sehr unterschiedlich wahrgenommen werden. Woran werden und sollen sich die Menschen in Eschwege später einmal erinnern? Wie können wir auch im Stadtmuseum zukünftigen Generationen eine Vorstellung von den Auswirkungen der Corona-Pandemie vermitteln? Wir können uns vorstellen, dass es ganz verschiedene Zugänge und Wahrnehmungen gibt.

Anregungen und Ideen sind gefragt

Also sind viele Anregungen und Ideen gefragt. „Wir freuen uns, wenn möglichst viele in diesem Zug kreativ werden: Gerne können Sie uns jetzt oder später zum Beispiel Ihre ganz persönlichen Fotos, Schnappschüsse, Videos, Geschichten oder Ähnliches aus dem „Corona-Alltag“ in Eschwege anbieten“, lädt Dr. Annika Spilker, die Leiterin des Stadtarchivs, ein.

Melden Sie sich telefonisch bei Dr. Annika Spilker, unter 05651-304-281 oder schreiben Sie eine E-Mail an: stadtarchiv@eschwege-rathaus.de. „Um das Urheberrecht zu wahren, ist es wichtig, dass Teilnehmer bei Bildern und Texten selbst Fotograf beziehungsweise Verfasser sind oder uns diese Personen nennen können. Mit der Einsendung beziehungsweise Übergabe Ihrer Corona-Zeitzeugnisse stimmen die Teilnehmer einer möglichen Weiternutzung durch uns zu. Eine Auswahl soll später dauerhaft in die Sammlungen des Stadtarchivs und des Stadtmuseums übernommen werden“, berichtet die Leiterin des Stadtarchivs.

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