Fast 50 Prozent Überladung: Sprinter war mit 1,7 Tonnen zu viel unterwegs

Der Sprinter war mit 5.300 Kilogramm unterwegs, wiegen darf er allerdings nur 3.500 Kilogramm. Die Weiterfahrt wurde untersagt.

Oetmannshausen - Bei einer Kontrolle eines Sprinters am gestrigen Abend, um 20.10 Uhr, in Wehretal-Oetmannshausen durch eine Polizeistreife der Polizeistation Eschwege wurde festgestellt, dass der 25-Jährige ukrainische Fahrer das Fahrzeug erheblich überladen hatte.

Nach Sichtung der Ladungspapiere transportierte der Fahrer 76 Fahrräder mit einem Gesamtgewicht von 1579 Kilogramm. Darüber hinaus wurden noch weitere Frachtstücke transportiert, welche auf den Frachtpapieren nicht verzeichnet waren. Die Nutzlast des Fahrzeuges ist im Fahrzeugschein mit 650 Kilogramm angegeben. Der 25-Jährige gab auch zu, dass er sich der Überladung bewusst war. Auf der Fahrt zur Wiegung nach Vockerode war schon ersichtlich, dass der Sprinter schon bei geringen Steigungen erheblich an Geschwindigkeit verlor, was bei der anschließenden Wiegung mit einem Ergebnis von 5200 Kilogramm auch ursächlich belegt wurde.

Bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 3500 Kilogramm und nach Abzug der Toleranz blieb somit ein Ergebnis von 48 Prozent Überladung. Es wurde eine Sicherheitsleistung von 470 Euro erhoben, die von dem 25-Jährigen anschließend bezahlt wurde. Die Weiterfahrt wurde untersagt, die Frachtbriefe bis zur Umladung, die am heutigen Vormittag erfolgte, vorläufig sichergestellt.

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