Feuerwehr von Velmeden übte zwei Tage in Hirschhagen den Ernstfall

+
Der Wehr beim Übungseinsatz in Hirschhagen.

Velmedens Freiwillige Feuerwehr probte in Hirschhagen mehrere Ernstfälle

Velmeden/Hirschhagen. Gerade das Retten will gelernt sein, weshalb die Freiwilligen Feuerwehren üben müssen. Die Wehr aus Velmeden hatte daher ihre diesjährige Intensivausbildung in Hirschhagen mit Übernachtung absolviert. Dafür opferten die Ehrenamtlichen Retter ein Wochenende.

Samstags ging es beteits um 8.30 Uhr los. Es wurden Schlafsäcke und Zelte gepackt und auf die Fahrzeuge verladen. Wehrführer Bernd Schröder hatte das Mannschaftstransport Fahrzeug (MTF) von Walburg als zweites Fahrzeug organisiert. In Hirschhagen angekommen richtete, man die Zelte und Feldbetten her, auf denen man sich nach dem ersten Übungstag ausruhen sollte. Insgesamt waren 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr, darunter acht Atemschutzgeräteträger (ASG) vor Ort.

Wehrführer Bernd Schröder hatte in den Wochen zuvor Hirschhagen unsicher gemacht, um sich viele Übungsszenarien auszudenken. Vor der ersten Übung gab es für alle noch eine kurze Einweisung der Atemschutzüberwachung. Die erste Übung bestand darin, einen Teerpappenbrand auf einem Flachdach zu bekämpfen. Die Atemschutzgeräteträger mussten mehrfach ihre Gerätschaften aufziehen und anschließen. Schließlich macht nur Übung den Meister.

Als besonderes Highlight konnte die Wehr den Hirschhagen-Tunnel mit den Feuerwehrfahrzeugen befahren. Der zuständige Bauleiter erklärte das Bauwerk und führte durch den Tunnel. Nach der Tunnelbesichtigung durfte die Velmedener Feuerwehr das neueste Übungsobjekt der Freiwilligen Feuerwehr Hessisch Lichtenau benutzen, einen Gelenkbus, der kürzlich vom Lichtenauer Unternehmen Frölich-Reisen gespendet wurde. Es galt einen Motorbrand zu löschen.

Weiterhin stand auf dem Plan einen Lagerhallenbrand zu bekämpfen sowie die Einsatzstellen auszuleuchten. Nach einem Sturm musste zudem ein Baum von einer Bahnstrecke entfernt, und ein PKW Brand gelöscht werden. Doch nicht nur in Hirschhagen, sondern auch in der ehemaligen Blücherkaserne ging es zum Übungseinsatz. Als Abschlussübung galt es aber wieder in Hirschhagen ein Wohnhaus und eine Lagerhalle zu Retten. Die Versorgung der Feuerwehr übernahm erneut die Familie Gundlach, der die Wehr dankte.

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Kreis plant Tag der E-Mobilität in Eschwege

Alles rund um das Thema E-Mobilität bietet die Messe am Sonntag, den 27. Mai, in Eschwege.
Kreis plant Tag der E-Mobilität in Eschwege

In Eschwege geht es wieder rund in der Thüringer Straße

Am 6. Mai laden die Unternehmer der Thüringer Straße zu einem bunten Rummelplatz mit Information und Unterhaltung.
In Eschwege geht es wieder rund in der Thüringer Straße

Kein Waldfriedhof in Wanfried Altenburschla

Mit den Stimmen von CDU und FDP lehnte die Wanfrieder Stadtverordnetenversammlung die Errichtung eines Waldfriedhofes durch eine Investorin ab.
Kein Waldfriedhof in Wanfried Altenburschla

Vor 74 Jahren fielen Bomben auf Eschwege

Bei dem ersten schweren Luftangriff auf Eschwege am 19. April 1944 starben siebzehn Menschen.
Vor 74 Jahren fielen Bomben auf Eschwege

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.