Zum Jahresabschluss: Feuerwehren aus Wahlhausen und Bad Sooden Allendorf übten gemeinsam

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Zwei PKW waren in unwegsamen Gelände von der Fahrbahn abgekommen und mehrere Personen eingeklemmt.

Gefahrenlage: Zwei PKW waren in unwegsamen Gelände von der Fahrbahn abgekommen und mehrere Personen eingeklemmt.

Wahlhausen. Und wieder ist ein Feuerwehrjahr, im Werratal, vorüber. Den jährlichen Abschluss der befreundeten Feuerwehren aus Wahlhausen und Bad Sooden Allendorf bildet die gemeinsame Jahresabschlussübung. Diese fand am Samstag um 15.50 Uhr in Wahlhausen statt.

Da die meisten Akteure im Vorfeld nicht wissen worum es geht ist die Spannung bei allen sehr groß. Trotz sehr schlechtem Wetter hielt es die Frauen und Männer der beiden Wehren nicht davon ab die ihnen gestellten Aufgaben, des Wahlhäuser Ortsbrandmeisters mit der erlernten Routine abzuarbeiten.

Nach der Alarmierung stellte sich den Einsatzkräften folgende Lage: Zwei PKW waren in unwegsamen Gelände von der Fahrbahn abgekommen und mehrere Personen eingeklemmt.

Nach der ersten Lageerkundung und Absicherung der Einsatzstelle erfolgte die Absprache zum weiteren Vorgehen. Die Einsatzleitung übernahm der Zugführer aus BSA, die beiden Gruppenführer, A. Wellnitz und G. Grunewald, aus Wahlhausen begannen mit der Sicherung des einen PKW, da dieser drohte abzurutschen und leiteten die Rettungsmaßnahmen in diesem Fahrzeug ein.

Die Besatzung des Löschfahrzeuges aus Allendorf, um den Gruppenführer M. Heckmann, sicherte den anderen PKW, welcher auf dem Dach lag, und versuchten die eingeklemmte Person für die Rettung zu stabilisieren um diese aus dem Gefahrenbereich zu bringen. Dies konnte mittels eines Steckleiterteils realisiert werden.

Da langsam die Dämmerung einsetzte stellte sich die Aufstellung der Einsatzfahrzeuge als sehr wichtig heraus, denn so konnte die Einsatzstelle schnell und blendfrei ausgeleuchtet werden. Freiwillige Feuerwehr Wahlhausen 2 Aufgrund der unklaren Angaben über die Anzahl der verletzten Personen ließ der Einsatzleiter, Marcus Klenke, den näheren Bereich nach weiteren Opfern absuchen.

Die Meldung von einer Person, welche sich für den Unfall schuldig hielt und sich darauf das Leben nehmen wolle, versetzte alle vor Ort in erhöhte Wachsamkeit, Sie konnte schnell gefunden und beruhigt werden. Mittels einer Leiter wurde sie in Sicherheit gebracht.

Hiernach konnte Übungsende gemeldet werden und alle begannen gemeinsam mit den Aufräumarbeiten. An der Übung nahmen 4 Fahrzeuge und 23 Einsatzkräfte teil. Hier gilt auch ein Dank der Leitstelle Eichsfeld, welche im Vorfeld und während der Übung das Geschehen begleitete um es noch reeller zu Gestalten.

Bei der anschließenden Auswertung im Wahlhäuser Gerätehaus wärmten sich die Floriansjünger bei einer hausgemachten „Soljanka“ auf. Übungsleiter Ingo Zbierski bedankte sich bei allen Einsatzkräften und unterstrich die enge und wichtige Zusammenarbeit der befreundeten Wehren. Er lobte die Mithilfe befreundeter Firmen, wie Freund und Bremer sowie dem Reifenkontor BSA, ohne die eine solche komplexe Übung kaum machbar wäre, hierfür gab es große Zustimmung und die Hoffnung auch in Zukunft derartige Unterstützer zu finden.

Für das Jahr 2018, so teilten uns der Wehrleiter und der Zugführer aus Allendorf mit, sind schon einige Highlights im Frühjahr geplant und die Presse sei auch hier herzlich eingeladen.

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