Feuerwehrspiele in Hilgershausen

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Feuerwehrspiele in Hilgershausen

Alle sieben Wehren der Badestadt waren inklusive ihrer Jugendfeuerwehren angetreten, um sich gemeinsam in verschiedenen Spielen sportlich zu messen.

Bad Sooden-Allendorf. Pünktlich um 12 war das Kirmeszelt in Hilgershausen mit um die 70 Männern, Frauen und Jugendlichen gefüllt. Anlass dafür war am vergangenen Samstag allerdings kein Frühschoppen, sondern die diesjährigen Feuerwehrspiele Bad Sooden-Allendorfs. Alle sieben Wehren der Badestadt waren inklusive ihrer Jugendfeuerwehren angetreten, um sich gemeinsam in verschiedenen Spielen sportlich zu messen.

Die vorangegangene Kirmesdisco am Freitagabend war allerdings nicht ganz spurlos an manchen der erwachsenen Kameraden vorbeigegangen. Das bemerkte auch Bürgermeister Frank Hix in seinen Grußworten: „Manche tragen ja noch die Sonnenbrillen im Zelt, aber ich habe schon gehört, dass es gestern bei euch sehr schön gewesen sein soll.“ Das darauffolgende Lachen von den Tischen verriet, dass man ihm den Spruch nicht übel nahm. Aber auch wenn die Nacht lang gewesen sein mag, angetreten zum sportlichen Wettkampf waren alle. Christian Windel, Wehrführer der FFW Hilgershausen erklärte dann den Ablauf: „Wir haben gemischte Mannschaften aus sechs Personen und sieben Spiele, die ihr absolvieren müsst.“ Gemeinsam mit den anderen Wehrführern ging es dann zur Lagebesprechung für die Stationen, die in der ganzen Ortschaft verteilt waren und die die Feuerwehren in Rotation zu absolvieren hatten.

Für eine Schnelligkeitsübung, die verschiedene Disziplinen der Feuerwehr in einem Staffellauf kombinierte, versammelte sich die Feuerwehr Dudenrode nahe des Kirmeszelts auf einem Feldweg Richtung Waldrand. Die zehnjährige Martha machte den Anfang des Staffellaufs und verhalf durch ihre Schnelligkeit der Dudenroder Gruppe zu einem guten Ergebnis.

Passend zur Hitze des Tages gab es wenige Meter weiter eine Station mit einem Wasserspiel, wo die Feuerwehr Kammerbach aufgereiht im Reitersitz auf einer Bank saß und einen nassen Schwamm über die Köpfe balancierte, um einen Eimer am Ende mit Wasser zu füllen. An der Kirche gab es mit einem Kistenstemmen eine Prüfung der Kraft und am Feuerwehrhaus wurde mit Körbewerfen die Geschicklichkeit getestet. Innen gab es bei einem Ich-packe-meinen-Koffer-Spiel mit Gegenständen aus dem Feuerwehralltag Gedächtnistraining und beim Montagsmalen im Obergeschoss eine Kreativitätsaufgabe.

Die Feuerwehr war es auch, die die Kirmes ausrichtete. Dabei hätte es reichlich Unterstützung gegeben, erzählte Mathias Siebold, stellvertretender Wehrführer. „Wir haben in Hilgershausen rund 200 Einwohner und weit über hundert sind bei uns in der Feuerwehr“, sagte Siebold. Natürlich seien nicht alle Aktive. „Aber wenn es drauf ankommt, wie bei der Kirmes, stehen alle bereit und helfen.“

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