Grünes Licht für Firma Grein -Mitarbeiterzahl wird sich mehr als verdoppeln

Stadtverordnete beschließen Verkauf von Grundstück in Eisenacher Straße in Eschwege an die Firma Grein

Eschwege- Nach eifriger Diskussion um Quadratmeterzahlen und Erschließungskosten stimmten die Eschweger Stadtverordneten am vergangenen Donnerstag letztlich doch für den Verkauf des Grundstückes in der Eisenacher Straße, wo die Firma Greine ihre Produktionsstätten zusammenlegen und erheblich vergrößern möchte. Hintergrund ist der Auftrag eines großen Kfz-Zulieferers, der zu Beginn des kommenden Jahres starten wird. „Die Firma Grein wird dadurch ihre Mitarbeiterzahl von momentan 30 auf gut 80 Mitarbeiter aufstocken“, sagte Bürgermeister Alexander Heppe und nannte somit ein schlagendes Argument für den Verkauf des Areals im Gewerbegebiet „Hessenring“ in Eschwege.

Der Stadtverordnete Thomas Reyer (SPD) sah ebenso wie seine Parteikollegen den Antrag als sehr ungenau. Mit Zirka-Flächen könne man sich nicht zufrieden geben – der Verkäufer benötige eine genaue Quadratmeterzahl. Diese seien laut Heppe jedoch noch nicht exakt von der Wirtschaftsförderung benannt worden. Aber es handele sich nur um eine Abweichung von maximal 0,5 Quadratmeter.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Stefan Schneider mahnte, nicht allzu lange mit der Entscheidung zu warten: „Die Firma Grein bekommt massive Probleme, wenn wir erst im August entscheiden, ob wir das Grundstück verkaufen oder nicht. Hiermit gefährden wir definitiv Arbeitsplätze“, so Schneider. Bernhard Gassmann, Fraktionsvorsitzender die LINKE, merkte an: „Wir müssen hier als Stadtverordnete keinen Quadratmeterpreis bestimmen und wir haben einen Verkaufspreis. Wir müssen lediglich für oder gegen den Verkauf stimmen.“ Mit einer Enthaltung sprach sich die Stadtverordnetenversammlung letztlich für den Verkauf an die Firma Grein aus, die einen Betrag von 261.830,50 Euro inklusive Erschließungskosten an die Stadt zahlen muss.

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