Fledermaus bekommt neues Haus

Wolf von Bültzingslöwen (BUND Kreisvorstand), Michael Heußner (Bürgermeister Hessisch Lichtenau), Stefan Reuß (Landrat), Armin Schülbe (EAM) und Udo Range (Sprecher der Vereine und Verbände von Hausen).
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Wolf von Bültzingslöwen (BUND Kreisvorstand), Michael Heußner (Bürgermeister Hessisch Lichtenau), Stefan Reuß (Landrat), Armin Schülbe (EAM) und Udo Range (Sprecher der Vereine und Verbände von Hausen).

Die EAM spendet ein Gebäude an die Stadt Hessisch Lichtenau, damit Fledermäuse eine neue Bleibe haben

Hausen. Fledermäuse, Schwalben und Kautze haben zukünftig in Hausen eine neue Bleibe. Zu verdanken haben die fliegenden Tiere dies der EAM, die ihre Turmstation nicht mehr benötigt, da man bei Hausen alle Stromleitungen in die Erde verlegt hat für rund 250.000 Euro, wie es Armin Schülbe, Leiter Regionalzentrum Nord, mitteilte.

„Ich freue mich, dass wir mit der Übergabe des Gebäudes eine weitere nachhaltige Nutzungsmöglichkeit als ,Fledermaus- und Schwalbenturm’ gefunden haben“, so Schulbe. Der Turm selbst soll nun für die Tiere häuslich hergerichtet werden, wofür die EAM rund 5.000 Euro bereitstellt, vom Kreis sollen noch einmal 2.700 Euro zur Verfügung stehen.

Seitens des BUND, der sich für die neue Nutzung stark macht, freut man sich über die Möglichkeit. Wolf von Bülitzingslöwen, BUND Kreisvorsitzender, hofft, dass man auch noch die direkte Umgebnung mit einbeziehen kann und das „Turmstation Haus“ in die Wanderführungen, die daran vorbeiführen, einbeziehen kann. „Für Hausen wäre dies eine zusätzliche Attraktion“, so Bülitzingslöwen.

In dem Turm sollen zwei neue Ebenen eingezogen sowie diverse Nistmöglichkeiten für Schwalben entstehen, „die haben sich hier bisher immer recht wohlgefühlt“, so Bülitzingslöwen. An dem Gebäude selbst sollen einige Öffnungen entstehen, die die Ansiedelung für die Tiere erleichtern, für die Arbeiten stellt die EAM dann einen Hubwagen zur Verfügung.

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