Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bundestag besuchte Tropengewächshaus

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Dr. Ellen Hoffmann (li.) erklärt den Gästen, darunter Dr. Anton Hofreiter (2. v.re.), die Besonderheiten im Tropengewächshaus

Dr. Anton Hofreiter war zu Besuch in Witzenhausen. Neben allgemeinen Informationen zum Standort der Universität und den Studieninhalten stand eine Führung durch das Tropengewächshaus auf dem Programm.

Witzenhausen. Unter dem Themenschwerpunkt „Landwirtschaft nachhaltig machen” besuchte Dr. Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bundestag, den Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften der Universität in Witzenhausen. „Die Arbeitsfelder der ökologischen Landwirtschaft sind weiterhin sehr wichtige Themen für unsere Zukunft”, begrüßt Corinna Bartholomäus, die stellvertretende Kreistagsvorsitzende, die Gäste. Neben dem Fraktionsvorsitzenden im Bundestag konnten die Organisatoren des Besuchs auch Dr. Rainer Wallmann, Felix Martin und Ann-Christine Herbold von der Grünen Jugend Werra-Meissner und Martina Selzer, Direktkandidatin für den Bundestag, begrüßen. Zunächst konnte sich der Grünen-Fraktionsvorsitzende durch die Vorstellung des Fachbereichs durch Prof. Gunter Backes einen Überblick über den Universitätsstandort verschaffen, bevor einige Studenten aus dem Fachschaftsrat persönliche Einblicke in das Studium gaben. Hofreiter, selbst als Biologe Experte für Ökologie, verfolgte interessiert den Vorträgen von Dr. Ellen Hoffmann und Dr. Tobias Feldt über den ökologischen Pflanzenbau und die Nutztierhaltung in den Tropen und Subtropen. „Hier ist nochmal sehr deutlich geworden, dass die ökologische Landwirtschaft nicht in die alte, vorindustrielle Zeit zurück will, sondern Bezug nimmt auf moderne technische Entwicklungen und Ansätze. Das systematische Denken hier in Witzenhausen gefällt mir sehr gut”, so Hofreiter. Nicht mehr zeitgemäß sei für ihn die Flächenprämie, nach der fast 85 Prozent der Fördermittel nach Fläche des Hofes vergeben wird.

Eine Eintragung ins Gästebuch des Tropengewächshauses durfte nicht fehlen. Links die Kustodin Marina Hethke

Im Anschluss folgte für die Gruppe eine Führung durch das Tropengewächshaus. Hier berichtete Kustodin Marina Hethke über die vielen verschiedenen Arten und Sorten von Pflanzen, die dort zu finden sind. Besonderes Interesse weckten beim Rundgang die berühmten Bananen aus Witzenhausen, die den Gästen besonders gut schmeckten. „An dieser Frucht kann man das besorgniserregende Sortensterben vieler Pflanzen und deren Auswirkungen besonders gut beobachten”, weist der Fraktionsvorsitzende auf die seltene Bananenart aus dem Oman hin.

Eine Besichtigung des Betriebes Stallbau Weiland in Bad Sooden-Allendorf rundete den Besuch von Dr. Anton Hofreiter im Werra-Meissner-Kreis ab.

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