Frau Holle steht im Mittelpunkt zum Sagenjubiläum der Brüder Grimm

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In Hessisch Lichtenau freut man sich, dass nun mit der Frau Holle als Symbolfigur die gesamte Region beworben wird.

Anlässlich des Jubiläums der Sagen der Brüder Grimm trafen sich Vertreter der Deutschen Märchenstraße und des Werra-Meißner-Kreises in Hessisch Lichtenau.

Hessisch Lichtenau. „Sagenhaft. Frau Holle neu entdecken“ Unter diesem Motto hatten die Deutsche Märchenstraße und der Werra-Meißner-Kreis nach Hessisch Lichtenau eingeladen. Anlass war das 200-jährige Jubiläum der Sagen der Brüder Grimm. Brigitte Buchholz-Blödow von der Deutschen Märchenstraße berichtete von den bisherigen Aktionen, die bisher zu diesem Thema gelaufen sind. In diesem Jahr findet der Veranstaltungsschwerpunkt des Sagenjubiläums im Werra-Meißner-Kreis zum Thema Frau Holle statt. Über 50 Termine werden bis zum Jahresende zu diesem Thema angeboten. Nach den Grußworten von Bürgermeister Michael Heußner und Buchholz-Blödow von der Deutschen Märchenstraße folgten die Beiträge des Geschäftsführers des Geo-Naturparks Frau-Holle-Land, Marco Lenarduzzi, und Dr. Bernhard Lauer von der Brüder Grimm-Gesellschaft Kassel e.V. Marco Lenarduzzi ging auf die Neuordnung des jetzigen Geo-Naturparks Frau-Holle-Land und dessen Namensfindung ein. So schilderte er die Erfahrungen, den Naturpark mit der vorherigen Bezeichnung Naturpark Meißner-Kaufunger Wald deutschlandweit bekannt zu machen. Ein schwieriges Unterfangen, was letztlich nicht gelang. Mit Frau Holle, als Märchenfigur der Brüder Grimm, sei das völlig anders. Jeder im In- und Ausland Habe zu dieser Figur eine Wahrnehmung und so könne die Marketing-Strategie auch völlig anders aufgebaut werden. Außerdem gäbe es im Kreis viele Orte, die sich schon dem Thema widmeten. Später führte Anne Huck als Frau Holle die Gäste noch über den gleichnamigen Rundweg, der auch den Besuch des Holleums beinhaltete.

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