Freibad bleibt geschlossen Großalmerode spart für die Sanierung des Panoramabades

Das Panoramabad wird in diesem Jahr, wie auch das in Witzenhausen, nicht geöffnet.
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Das Panoramabad wird in diesem Jahr, wie auch das in Witzenhausen, nicht geöffnet.

Stadtverordnete lassen Freibad wegen Planungsunsicherheit und anstehender Sanierung geschlossen

Großalmerode. Das Freibad der Tonstadt bleibt in diesem Sommer geschlossen. So hat es die Stadtverordnetenversammlung bestimmt. Einstimmig fiel der Beschluss jedoch nicht aus, nachdem es zuvor die längste Debatte der letzten Sitzung dieser Versammlung gab. Der Magistrat hatte empfohlen - aufgrund der Planungsunsicherheit durch Corona und der Anstehenden Sanierung des Freibades - das Bad nicht zu öffnen. Maximal 300 Personen pro Tag könnten das Bad unter Einhaltung von Coronaregeln am Tag nutzen. „Zum Vergleich, wir haben normalerweise über 1.000 Besucher an einem sehr guten Sommertag“, erklärt Bürgermeister Finn Thomsen. Durch die Schließung könne man rund 50.000 Euro einsparen, die für die Sanierung des Bades verwendet werden können.

„Wir haben in den Vergangenen Jahren immer über 30.000 Euro für die Instandsetzung aufgebracht, damit es für den Betrieb im Sommer bereit war“, erklärt Volker Pforr von der CDU-Fraktion. Zwar bekommt die Stadt vom Bund sowie dem SWIM-Fördertopf über 1 Million Euro für die Sanierung, „doch das reicht bei weitem nicht aus. Die Stadt selbst muss noch einmal rund 2 Millionen Euro aus eigenen Mitteln aufbringen“, so Thomsen. Die rund 50.000 Euro, die auch Personalkosten einschließen, solle man so zurücklegen, um einen Teil der 2 Millionen Euro aufzubringen. Uwe Range WG) und Steffen Prauß SPD) debattierten ausgiebig, ob man das Geld sparen, oder doch investieren solle. Prauß betonte, dass es gerade aufgrund der mangelnden Reisemöglichkeiten den Menschen Großalmerodes zumindest vor Ort, wenn auch mit Einschränkungen, eine gute Alternative in Form des Panoramabades geboten werden müsse. Die Mittel seien seiner Ansicht nach nicht verschwendet.

Vor allem, weil sonst wieder viele illegal in den Exbergseen baden würden. Range hingegen betonte, dass man die Mittel einsparen müsse, vor allem da das Bad eben nur eingeschränkt nutzbar sei. Die Mittel selbst sind zwar im Haushaltsplan berücksichtigt, sollen aber bei nicht Nutzung als besagte Rücklage verwendet werden. Die beiden Seiten rückten am Ende nicht von ihren Meinungen ab, weshalb der Beschlussvorschlag mit den Stimmen der CDU und WG am Ende angenommen wurde. Die SPD stimmte gegen die Schließung im Sommer. Die Sitzung der Stadtverordneten fand unter Einhaltung der Coronaregeln im Rathaussaal statt. Der Saal konnte nur nach einem Corona-Schnelltest betreten werden. Während der gesamten Sitzung galt Maskenpflicht. Auch die Redner mussten ihre Masken tragen.

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