Freie Wähler gründen Kreisvereinigung

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(v.li.) Rudolf Schulz, Dieter Kirschner, Patricia Hölzel, Reinhard Schröter, Dr. Emmanuel Ngassa, Dr. Claus Wenzel, Katharina Csollak-Klein, Uda Jilg-Dahmen, Guido Hasecke, Andreas Hölzel, Jochen Grüning, Holger Schiller, Jürgen Häcker, Waldemar Rescher, Wolfhard Austen, Engin Eroglu (1.Vorsitzende des FW Landesverbandes) 

Dr. Claus Wenzel wird mit großer Mehrheit zum Vereinsvorsitzendenden gewählt.

Werra-Meißner - Die freien und unabhängigen Wählergemeinschaften im Werra-Meißner-Kreis haben jüngst die Kreisvereinigung der FREIEN WÄHLER (FW) gegründet. Zum Vorsitzenden ist mit großer Mehrheit der FWG-Kreistagsabgeordnete und Wehretaler Gemeindevertreter Dr. Claus Wenzel gewählt worden.  

Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden der Bundestagskandidat der F W, Dr. Emmanuel Ngassa (Witzenhausen), Uda Jilg-Dahmen, Stadträtin in Hessisch Lichtenau, der Vorsitzende der Stadtverordnetenfraktion in Eschwege und Kreistagsabgeordneten Andreas Hölzel sowie Holger Schiller (FWG-Kreistagsabgeordneter und ÜWG-Fraktionsvorsitzender in Waldkappel) gewählt.

Dem geschäftsführenden Vorstand gehören außerdem Schriftführerin Katharina Csollak-Klein (Wanfried) und Kassenwart Waldemar Rescher (Witzenhausen) an. Beisitzer wurden Dieter Kirschner (Wehretal), Guido Hasecke (Meinhard) Reinhard Schröter (Witzenhausen) und Wolfhard Austen (Wehretal). „Wir sind mit unserer bürgernahen und am Gemeinwohl orientierten Politik auf kommunaler Ebene sehr erfolgreich, stellen allerdings fest, dass die Kommunalpolitik zunehmend von Landes-, Bundes- und Europapolitik bestimmt wird und so der Kommunalpolitik Kompetenzen genommen werden. Insofern ist es folgerichtig, auch in diesen Parlamenten vertreten sein zu wollen, um auch dort den Bürgerwillen durchzusetzen“, so Dr. Claus Wenzel. Dies erfordere allerdings den Parteienstatus. Aus diesem Grund haben sich nun auch Mitglieder der Wählergemeinschaften aus dem Werra-Meißner-Kreis entschlossen zusätzlich der Partei beizutreten. Diese Doppelstruktur schaffe nach Auffassung des langjährigen FWG-Kreistagsabgeordneten Andreas Hölzel nur Vorteile.

Jedem Mandatsträger stehe es frei, neben seiner Wählergemeinschaft den FWn zusätzlich beizutreten. Auch in der Partei bleibt der eherner Grundsatz bestehen, frei und ohne Fraktionszwang abzustimmen. „Daran wird festgehalten, um den Bürgerwillen ohne Ideologien und Einfluss von Lobbyisten durchzusetzen“, sagte das FWG-Kreisausschussmitglied Wolfhard Austen. Die FW sind eine neue Partei aus der bürgerlichen Mitte mit hoher sozialer und konservativer Wertorientierung. Einen Wunschkoalitionär gibt es nicht. „Demokraten müssen untereinander zum Wohl der Bevölkerung arbeiten“, so Uda Jilg-Dahmen und Holger Schiller. Als parteipolitischer Arm der unabhängigen Wählergruppen wollen die FWn den Wählerinnen und Wählern eine echte Alternative mit Sach- und Menschenverstand bieten.

Rund 21.000 Mandatsträger in Hessens Kommunen

In den hessischen Kommunen stellen die freien Wählergemeinschaften rund 2100 Mandatsträger und sind damit landesweit die drittstärkste Kraft. Ein Gutachten sehe das Potenzial der FW bei Landtags- und Bundestagswahlen deutlich über Fünf-Prozent im zweistelligen Bereich. In den Landtagen in Bayern und Brandenburg sowie im Europaparlament sind die FW bereits vertreten. Deshalb werben sie auch um die Zweitstimme. Diese sei nicht verschenkt. Ihrem Direktkandidaten, Dr. Ngassa, räumen die F W gute Chancen bei der Bundestagswahl ein. Er überzeuge durch seine Fachkompetenz und bürgernahen Art. Mehr unter www.fwg-wmk.de.

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