Feuerwehr in Hessisch Lichtenau bekommt Bus zum Üben geschenkt

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Bei der Übergabe des Gelenkbusses samt der notwendigen Papiere an die Feuerwehr: (v.li.) Bürgermeister Michael Heußner, Stefan Kuhnert (am Steuer) Steffen Rödel (Stadtbrandinspektor) und Bernd Frölich.

Die Freiwillige Feuerwehr von Hessisch Lichtenau hat einen Gelenkbus von Frölich-Reisen zum Üben bekommen

Hessisch Lichtenau.  Die Freiwilligen Feuerwehren haben seit einiger Zeit einen Mangel an Fahrzeugen. Genauer gesagt an Autos, die man für Übungszwecke verwenden kann. So war man nun seitens der Lichtenauer Feuerwehr besonders erfreut, als Unternehmer Bernd Frölich, Frölich-Reisen, der Wehr einen Gelenkbus gespendet hat.

Knapp 18 Meter ist der Mercedes-Bus lang und wiegt rund 28 Tonnen. Frölich wurde von einem Mitarbeiter, einem Feuerwehrmann, auf die Idee gebracht.  Das ausrangierte Fahrzeug, dass seit 2010 im Werra-Meißner Kreis unterwegs war und bis zuletzt zugelassen war, wurde von Frölich nicht mehr benötigt.

 Stadtbrandinspektor Stefan Rödel sagte sofort zu, als Frölich anfragte, ob die Freiwillige Feuerwehr (FFW) Verwendung habe. Man habe nur sehr selten die Gelegenheit, Szenarien praxisnah mit einem Bus zu üben. Noch bevor der rote Riese übergeben war, sprach sich in Feuerwehrkreisen herum, welche Möglichkeiten sich nun in Hessisch Lichtenau bieten.

Rödel betonte jedoch, dass man vorerst den Bus sorgsam behandeln werde, um möglichst oft mit dem Fahrzeug trainieren zu können. Ansetzpunkte für die Werkzeuge könne man so in aller Ruhe ausmachen, oder die Bergung von Verletzten üben. Zurzeit überlege man sich noch Szenarien. Fahren kann und darf das Ungetüm aber nicht jeder.

Bei der FFW in Lichtenau verfüge lediglich Stefan Kuhnert über eine entsprechende Erlaubnis, den Bus im öffentlichen Verkehr zu bewegen. Dankbar ist die Lichtenauer Wehr neben Frölich aber auch der Firma MRI GmbH in Hirschhagen, die der Feuerwehr kostenfrei einen Stellplatz zur Verfügung stellt.

Der Bus selber soll vorerst verkehrstauglich bleiben, damit man diesen gegebenenfalls auch für Szenarien in der Region einsetzen kann. Frölich bot hierfür ebenfalls seine Unterstützung an: „Techniker für Busse habe ich ja genug in meiner Firma.“

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