Freiwilliges Soziales Schuljahr beginnt im Oktober

Auf dem Podium im Gespräch: Rolf Greiser (Rhenanusschule), Gudrun Schell (AWO-Jugendpflege), Astrid Guthardt (TSV Retterode), Andreas Kluth (Pestalozzischule), Drago Rajkovic (Medienwerk), Sylvia Hellbach (Kita Rappelkiste Walkappel), Helena Pfingst (Schülerin), Iven von Burghardt (Schüler), Kathrin Beyer und Gudrun lang (Omnibus – die Freiwilligenagentur). 	Foto: Privat
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Auf dem Podium im Gespräch: Rolf Greiser (Rhenanusschule), Gudrun Schell (AWO-Jugendpflege), Astrid Guthardt (TSV Retterode), Andreas Kluth (Pestalozzischule), Drago Rajkovic (Medienwerk), Sylvia Hellbach (Kita Rappelkiste Walkappel), Helena Pfingst (Schülerin), Iven von Burghardt (Schüler), Kathrin Beyer und Gudrun lang (Omnibus – die Freiwilligenagentur). Foto: Privat

Jugendliche ab 14 Jahren können sich ein Schuljahr lang ehrenamtlich engagieren. Im E-Werk wurde jetzt dasModell des FSSJ vorgestellt.

Eschwege. Kürzlich stellten die Ev. Familienbildungsstätte mit Omnibus- die Freiwilligenagentur, und der Werra-Meißner-Kreis im E-Werk in Eschwege der Öffentlichkeit ein neues Angebot für Schüler vor – Das freiwillige soziale Schuljahr, kurz FSSJ. Beim FSSJ engagieren sich Jugendliche ab 14 Jahren ein Schuljahr lang ehrenamtlich in ihrer Freizeit mit rund zwei Stunden pro Woche im sozialen, ökologischen oder kulturellen Bereich. Die Schüler suchen sich ihr Einsatzfeld dabei aus einer Liste an Einsatzstellen selbst aus. Bei der Auftaktveranstaltung erläuterten Kathrin Beyer und Gudrun Lang von der Freiwilligenagentur Omnibus – die Freiwilligenagentur, die das Projekt koordinieren, wie das FSSJ funktioniert.

Eröffnet neue Möglichkeiten

"Ich engagiere mich, weil es Spaß macht und weil ich viele neue Erfahrungen sammle" erklärte Iven von Burghardt, ein 15-jähriger Jugendlicher aus Sontra, der dem Publikum erläuterte, warum er sich im Fußballverein und in der katholischen Kirche engagiert und warum er das neue FSSJ-Angebot für eine tolle Sache hält. Rolf Greiser als Vertreter der Rhenanusschule in Bad Sooden-Allendorf sagte seine Mitarbeit zu, wenn es darum geht, die Schüler über das neue Angebot zu informieren. "Für uns als Schule eröffnen sich auch ganz neue Möglichkeiten, denn wir selbst können ja auch Einsatzstelle sein.  Das gibt es in Ansätzen jetzt schon für einzelne Schüler mit Fluchterfahrung, aber mit dem FSSJ können wir das Engagement auf viel festere Füße stellen", berichtete Greiser begeistert. Andreas Kluth als Leiter der Berufsorientierung an der Pestalozzischule freute sich, dass das FSSJ inklusiv angelegt ist und auch Schüler mit Handicap einbezieht. "Gerade unsere Schülerinnen und Schüler bekommen mit einem Engagement, das begleitet und angeleitet wird gute Gelegenheiten, ihre Fähigkeiten noch einmal ganz anders zu erproben", berichtete Kluth.

Am Ende des FSSJ-Jahres erhalten die Jugendlichen ein qualifiziertes Zertifikat, das die Tätigkeit, das Erlernte und die besonderen Fähigkeiten dokumentiert.

Start des FSSJ im Oktober

Viele Schulen und noch mehr Einsatzstellen informierten sich an dem Abend über die Möglichkeiten des Mitmachens. "Wir werden in den nächsten Wochen mit Infoständen an den Schulen unterwegs sein und möchten gern mit den Schülervertretungen vor Ort zusammen arbeiten", erläutert Reiner Kapinus, der bei der Umsetzung mitarbeitet. "Einsatzstellen können sich jetzt schon auf unserer Homepage anmelden und ihr Angebot online stellen. 15 Angebote haben wir schon vorliegen, vom Seniorenheim bis zu Rundfunk Meißner und wir freuen uns auf noch viel mehr", erläutert Kathrin Beyer die Möglichkeiten. Am 1. Oktober starten die Schülerinnen und Schüler in ihrem FSSJ. Wer interessiert ist, sollte sich aber jetzt schon kümmern, denn manche Angebote sind schnell vergriffen.

Weitere Infos unter www.fssj-wmk.de, bei Facebook "FSSJ Werra-Meißner" oder bei Omnibus – die Freiwilligenagentur, unter 05651–3377010.

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