Ganztagsangebote: Schulen zeigen Bedarf

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13 Schulen im Werra-Meißner-Kreis wollen Ganztagsangebote für den Schulalltag aufnehmen oder erweitern.

Werra-Meißner-Kreis. Durch  die  Zurverfügungstellung  von  zusätzlichen  Mitteln  im  Bereich  der  ganztägig  arbeitenden Schulen  haben  nunmehr  insgesamt  13  Schulen  im  Werra-Meißner-Kreis  ihren  Bedarf  angemeldet, um  ihre  Arbeit  im  ganztägigen  Bereich  aufzunehmen  bzw.  zu  erweitern.  Hierfür  sind  insgesamt acht Lehrerstellen  notwendig.  Die  entsprechenden  Bewerbungen  wurden  nunmehr  durch  den  Werra-Meißner-Kreis  an  das  Hessische  Kultusministerium  weitergeleitet.  Eine  endgültige  Stellenverteilung kann erst dann erfolgen, wenn das Kultusministerium mitgeteilt hat, wie viele Lehrerstellen insgesamt zur  Verfügung  stehen.  Im  Werra-Meißner-Kreis  werden  ab  dem  Schuljahr  2016/2017  in  elf Grundschulen  ganztägige  Angebote  im  Profil 1  und  an  zwei Grundschulen  im  Profil  2  angeboten.  Die Förderschulen mit den Förderschwerpunkten Lernen, mit Ausnahme einer Schule, arbeiten bereits im Profil  1.  Alle  sieben  Gesamtschulen  arbeiten  seit  mehreren  Jahren  erfolgreich  im  Profil  1  der Ganztagsangebote. Hier soll auf jeden Fall der Ausbau vorangetrieben werden.

Große Resonanz

"Ich freue mich, dass eine so große Resonanz auf die Möglichkeiten der Erweiterung bei den Schulen vorhanden  ist.  Dies  zeigt,  dass  der  Weg  des  weiteren  Ausbaus  zu  Ganztagsschulangeboten  im Werra-Meißner-Kreis auch von den Schulen gewollt ist. Wir werden weiterhin, solange dies noch nicht gelungen  ist,  durch  das  Grundschulförderprogramm  die  Möglichkeiten  der Grundschulkinderbetreuung vorhalten und werden auch erneut zum Schuljahr 2016 einen Beitritt zum Pakt für den Nachmittag mit den Schulen überprüfen", so Landrat Stefan Reuß."Ganz  wichtig  ist  nun,  inwieweit  das  Kultusministerium  möglichst  vielen  Schulen  die  Möglichkeit eröffnet  und  inwieweit  Mittel  hierfür  zur  Verfügung  stellt.  Der  Bedarf  ist  vorhanden,  nun  kommt  es darauf  an,  dass  die  entsprechenden  finanziellen  Mittel  auch  verfügbar  sind",  so  Landrat  Reuß abschließend.

Extra Info und betreffende Schulen

Profil 1Schulen bieten an mindestens drei Wochentagen von 7.30 Uhr bis 14.30 Uhr Hausaufgabenbetreuung, Fördermaßnahmen sowie erweiterte Angebote im Wahl- und Freizeitbereich an.- Neuaufnahme in Profil 1: Geschwister-Scholl-Schule in Eschwege- Erweiterung in Profil 1: Struthschule Eschwege, Kesperschule  in  Witzenhausen, Rhenanus-Schule in Bad Sooden-Allendorf

Profil 2Schulen bieten an allen fünf Schultagen pro Woche freiwillige Zusatzangebote von 7.30 Uhr bis 16 oder 17 Uhr. Unter anderem werden Förderkurse, Wahlangebote sowie den Unterricht ergänzende und erweiternde Arbeitsgemeinschaften und Projekte angeboten, die Betreuung von Hausaufgaben gewährleistet.- Wechsel aus Profil 1: Grundschule Am Brunnen vor dem Tore in Bad Sooden-Allendorf, Gerhart-Hauptmann-Schule  in  Wanfried, Friedrich-Wilhelm-Schule  in Eschwege, Adam-von-Trott-Schule  in  Sontra,  Anne-Frank-Schule  in  Eschwege,  Valentin-Traudt-Schule  in  Großalmerode, Freiherr-vom-Stein-Schule in Hessisch Lichtenau, Johannisberg-Schule in Witzenhausen- Erweiterung in Profil 2: Bilsteinschule in Großalmerode

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