Im Garten des Gedenkens sind jetzt auch Erdbestattungen möglich

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Der Garten des Gedenkens wurde für Erdgrabstätten erweitert. Im Bild ist eine Mustergrabstätte zu sehen.

Bisher waren in Lichtenau im Garten des Gedenkens nur Urnengräber möglich, jetzt gibt es die Erdbestatungen.

Hessisch Lichtenau. „Rund drei Jahre nach seiner Eröffnung konnten wir den „Garten des Gedenkens“ auf dem Alten Friedhof in Hessisch Lichtenau nun erweitern“, erklärt Pfarrerin Anja Peters.

Der „Garten des Gedenkens“ ist eine von einem Gärtner gepflegte Anlage für Urnengrabstätten und nun auch für Erdgrabstätten. Ein Ruheplatz in einem gärtnergepflegten Bereich kann für viele Familien, die die Grabstätte nicht selbst pflegen können, eine gute Möglichkeit sein, denn so wissen sie die Erinnerungsstätte ihrer Angehörigen immer gepflegt.

Ein Grabstein oder eine individuelle Bepflanzung ist im „Garten des Gedenkens“ nicht möglich. Die Namen der Verstorbenen werden in der Nähe der Grabstätte mit Täfelchen auf Findlinge oder liegende Baumstämme aufgebracht. Die Kosten für ein Urnengrab im „Garten des Gedenkens“ betragen derzeit 2.000 Euro für 30 Jahre. „Zur Zeit überarbeiten wir die Gebührenordnung für den Alten Friedhof.

Eine Erdgrabstätte im „Garten des Gedenkens“ ist wegen der größeren Grundfläche mit 8.800 Euro darin vorgesehen“, so Peters. Auch diese ist für die Ruhefrist von 30 Jahren vorgesehen.

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