Bau geht gut voran: Kita-Neubau in Eschwege nimmt Gestalt an

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Im Hintergrund sind bereits die Wände der Gruppen- und Schlafräume der neuen Kita zu sehen: (v.li.) Alexander Vogt, Alexander Heppe und Jörn Engler.

Die ersten Wände stehen, das Dach soll im August folgen: Der Kita-Neubau am Bahnhof ist im vollen Gange.

Eschwege. Das Fundament ist gegossen, auch die ersten Wände stehen schon: Der Neubau der Kita in Eschwege schreitet sichtlich voran. „Wir sind bisher voll im Zeit- und Kostenplan und sehr zufrieden, wie es vor allem auch in der Corona-Krise, auf der Baustelle voran geht“, sagt Bürgermeister Alexander Heppe bei einer Begehung am vergangenen Donnerstag.

Bezugsfertig soll die Kita für insgesamt 111 Kinder im Februar 2021 sein. „Der Termin ist uns wichtig, den wollen wir halten und bisher sieht das auch gut aus“, sagt Jörn Engler, Leiter Fachbereich 2.2 (Familie und Soziales) bei der Stadt Eschwege. Und Alexander Vogt, Fachbereichsleiter Immobilienwirtschaft, ergänzt: „Die Erd- und Betonarbeiten sind abgeschlossen. Derzeit führen die Zimmermänner ihre Arbeit aus, Ende Juni sollen die Wände stehen und Fenster eingezogen sein.“ Geht alles nach Plan, folgt im August das Gründach und anschließend der Innenausbau.

Hier soll einmal ein Gruppenraum entstehen.

Und der hat es in sich: Für die Gruppen stehen Gruppenräume, Schlafräume und Sanitärräume zur Verfügung. Hinzu kommt auf dem etwa 16.000 Quadratmeter großen Grundstück eine Küche, ein Spieleflur und ein großer Außenbereich. „Das pädagogische Konzept beinhaltet zwei wichtige Komponente: Ernährung und Bewegung. Darauf legen wir großen Wert“, so der Bürgermeister. In der Küche soll nicht nur selber mit den Kindern gekocht werden, auch außen sollen Beete für Kräuter und Pflanzen entstehen. Hinzu kommen große Spielbereiche, um dem Bewegungsdrang der Kinder nachzukommen. „Vor allem das pädagogische Konzept sollte ein attraktiver Anreiz für das Arbeiten hier in der Kita sein“, hofft Heppe.

Die Personalsuche beginnt langsam anzulaufen. Die Leitungsstelle sei bereits ausgeschrieben, sobald diese besetzt sei, könne der restliche Plan stufenweise umgesetzt werden, damit der Betrieb im nächsten Frühjahr starten kann. Bis dahin müssen jedoch auch die anderen Arbeiten auf der Baustelle so reibungslos ineinander greifen wie bisher, insgesamt müssen 30 beteiligte Firmen organisiert werden. „Derzeit läuft ein Rädchen ins andere“, sagt Bürgermeister Heppe. Und auch Engler und Vogt sind sich sicher, dass die neue Kita ein Erfolg werden wird.

Im Februar wurde der Spatenstich für das Bauprojekt gefeiert.

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