Gemeinsam für eine zukunftsfähige Kommune: Strategie „Witzenhausen 2030” nimmt Fahrt auf

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Kolja Braun und Christoph Schösser hoffen auf hohe Beteiligung der Witzenhäuser an dem Prozess zur nachhaltigen Kommune.

Seit Mitte vergangenen Jahres befindet sich die Stadt Witzenhausen in einem Strategieprozess für die Zukunft der Stadt - Witzenhausen 2030. Zwei, die bei diesem Prozess federführend das Ruder in der Hand halten, sind Kolja Braun und Christoph Schösser.

Witzenhausen. Als Koordinatoren für eine kommunale Entwicklungspolitik sollen Kolja Braun und Christoph Schösser eine Nachhaltigkeitsstrategie für Witzenhausen erarbeiten, die die Bürger einbindet und den Grundstein für eine verantwortungsvolle Stadtentwicklung legt.

„Der Schlüssel für einen erfolgreichen und nachhaltigen Prozess in Witzenhausen ist die Mitarbeit der gesamten Stadtgesellschaft, denn nachhaltige Entwicklung ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die auf vielen Ebenen vollzogen werden muss – politisch angestoßen, administrativ umgesetzt und von uns Menschen gelebt”, skizziert Schösser die Rolle, die die Witzenhäuser Bürger bei dem Prozess spielen.

Beteiligung ist gefragt

Nachdem in den vergangenen Monaten in einer Bestandsaufnahme acht Handlungsfelder erarbeitet worden sind, gilt es diese nun mit Leben zu füllen. Und dabei seien alle Witzenhäuser gefragt. „Jeder kann sich an der Zukunft der Stadt beteiligen”, ermuntert Braun die Witzenhäuser sich aktiv an der Zukunft der Stadt zu beteiligen.

Ziel des Projekts Witzenhausen 2030 sei es alle Menschen in der Stadt aktiv in den Prozess einzubinden. Jeder soll seine Idee aber auch Kritik äußern, so Braun. Partizipativ sollen zunächst Leitlinien, und erste strategische Ziele zu den jeweiligen Handlungsfeldern erarbeitet werden.

„Im weiteren Prozessverlauf werden darauf aufbauend operative Ziele und besonders geeignete und notwendige Maßnahmen identifiziert, mit deren Hilfe wir ins direkte und aktive Handeln kommen wollen”, erläutert Schösser die Planungen. Dabei sei es wichtig, den Gedanken der Nachhaltigkeit „greifbar zu machen”, so der Projektkoordinator weiter.

Über einzelne Projekte soll das Thema Nachhaltigkeit in den Lebensalltag Einzug halten, denn das Thema betreffe alle.

Neue Projektwebsite

„Wir wollen die Menschen für das Thema in seiner kompletten Breite sensibilisieren”, sagt Schlösser, „und ihnen Lust machen, sich an den Prozess zu beteiligen”.

Um interessierte Bürger die Möglichkeit einer breiten und direkten Mitgestaltung zu bieten, sei Anfang Juli die Projektwebsite www.witzenhausen2030.de online gegangen. Die Bereitstellung von Informationen über die Projekthomepage soll für Transparenz sorgen und auf inhaltlicher Ebenen zu einer aktiven Unterstützung motivieren.

„Die Homepage kann zudem als eine Vernetzungsplattform verstanden werden, die eine Bündelungsfunktion der in Witzenhausen bereits existierenden Strukturen und Kompetenzen im Themenfeld Nachhaltigkeit übernimmt und somit zur Schaffung entsprechender Synergien zwischen den unterschiedlichen Akteuren beiträgt. Kombiniert mit Beteiligungsformaten in Form von Nachhaltigkeitsforen sowie handlungs- feldspezifischen Arbeitsgruppen und Workshops werden die bereits geeigneten Rahmenbedingungen in Witzenhausen genutzt, um im persönlichen Austausch an Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft zu arbeiten”, so Schösser.

Zukunftsforum geplant

Als weiterer Schritt Richtung Ziel ist am 5. September ein Zukunftsforum in den Räumen von Hero (Am Sande 20) in Witzenhausen geplant. Die Veranstaltung soll als Kick-Off des Prozesses dienen. Ziel des Zukunftsforums sei es die Teilnehmer über den Prozess zu informieren, sie in die Struktur der Handlungsfelder einzuführen und Ideen für konkrete Maßnahmen und Projekte zu generieren für die sich Engagierte finden, die dann im folgenden Jahr diese Maßnahmen und Projekte entwickeln, so Schösser.

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