Gesellen des Werra-Meißner-Kreises wurden in Lichtenau freigesprochen

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Ein großer Teil der Gesellen kam zur Freisprechung ins Bürgerhaus von Hessisch Lichtenau.

In Hessisch Lichtenau wurden die Gesellen des Kreises freigesprochen und die Besten unter ihnen ausgezeichnet

Werra-Meißner. Für 46 junge Menschen ging kürzlich mit der feierlichen Gesellen-Freisprechung ihre Ausbildungszeit zu Ende. Bei der Feier im Bürgerhaus in Hessisch Lichtenau erhielten sie ihre Gesellenbriefe. Gewürdigt wurde dieses durch Grußworte des Landrates Stefan Reuß, dem Stadtrat der Stadt Hessisch Lichtenau, Ralf Köster und der Handwerkskammer Kassel, vertreten durch den Vizepräsidenten, Johannes Schwarz.

Die Festrede an diesem Abend hielt Hermann Hubing, Hauptgeschäftsführer vom Landesinnungsverband für das Tischler-Handwerk Hessen. Er verdeutlichte, dass man mit dem Handwerksberuf nicht im Trend liege, aber Tradition und Fortschritt verbinde.

Eindeutig sprach er sich gegen die Lehre als Durchlaufstation zum Studium aus. Kreishandwerksmeister Erner brachte in seinem Grußwort zum Ausdruck, dass mit der Entscheidung eine Ausbildung im Handwerk zu absolvieren, alles richtig gemacht wurde. „Handwerk hat goldenen Boden“, so Erner.

Stephan Schenker, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Werra-Meißner, gab den Junggesellinnen und -gesellen mit auf den Weg, dass sie sich jetzt den neuen Herausforderungen stellen müssten und auch für ein lebenslanges „Lernen“ die Bereitschaft vorhanden sein muss.

Die Innungsbesten aus den jeweiligen Prüfungen, welche die Prüfung mit der Gesamtnote „2“ und besser abgeschlossen haben, waren: Carolin Hilde Helga Arnold - Fleischerin, Ausbildung beim Betrieb Karl-Heinz Morth, Witzenhausen, die Malerin Alina Bettenhausen, Ausbildungsbetrieb Volker Marth, Waldkappel, und Tischlerin Felicitas Utz, ausgebildet vom Betrieb Reiner Bader, Witzenhausen.

Sie wurden ausgezeichnet und mit Geschenken bedacht und können stolz auf die erbrachten Leistungen sein. Außerdem sollte als Innungsbester Zimmerer Steffen Langenohl aus Großalmerode, der bei Holz- und Lehmbau GmbH - Christof Wanderer in Witzenhausen ausgebildet wurde, der leider nicht anwesend sein konnte, belobigt werden.

Der Festredner Hermann Hubing Hauptgeschäftsführer vom Landesinnungsverband der Tischler in Hessen, nutzte auch gleich die Gelegenheit vor Ort, die drei besten Tischler auszuzeichnen, hierzu gehörten außer Flicitas Utz noch Marei Sandkühler, ebenso Ausbildungsbetrieb Reiner Bader, Witzenhausen, und Christian Degenhardt, Ausbildungsbetrieb Degenhardt GmbH, Waldkappel.

Des Weiteren wurde unter den anwesenden Gesellen der mittlerweile traditionelle „Handwerkerpreis“ verlost, ein Event-Geschenkgutschein für einen Fallschirmsprung, ein Wochenende im Wellness-Hotel oder aber auch eine Fahrt mit einem Ferrari.

Über diesen Preis konnte sich die Tischlerin Marei Sandkühler freuen. Auch in den kommenden Jahren soll bei den Freisprechungsfeiern unter den anwesenden Junggesellen ein solcher Preis verlost werden, um Anwesenheit zu belohnen.

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