Gestrichene "Schulbusse" - Es wird nach Lösungen gesucht

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Zwei Busverbindungen nach der 4. Stunde wurden aus kostengründen gestrichen. nun sucht man nach neuen Lösungen

Werra-Meißner. Seit der vergangenen Woche gibt es im Werra-Meißner-Kreis einen geänderten Fahrplan des NVV-Busverkehrs.

Besonders Eltern, deren Kinder mit dem Bus zu den Schulen in Hessisch Lichtenau nund Großalmerode fahren, sind wegen der Umstellung frustriert."Die Änderungen betreffen die Linien 205 Großalmerode-Hessisch Lichtenau und 206 Hessisch Lichtenau-Wickers-rode, die nicht als Schulbusverkehr unterwegs sind, sondern als öffentlichen Linienverkehr, der jedermann offensteht und nicht nur für die Anbindung der Schulen gedacht ist", erklärt Sabine Herms, Pressesprecherin Nordhessischer Verkehrs Verbund (NVV).

Und Herms weiter: "Die Herausnahme der jeweiligen Abfahrten nach der 4. Stunde geht auf den aktuellen und durch den Kreistag beschlossenen Nahverkehrsplan des Werra-Meißner-Kreis zurück: Dieser sieht eine Mindestbedienung der Schulen mit jeweils zwei An- und Abfahrten vor. Da die meisten Schüler nach der 5. und 6. Stunde Unterrichtsende haben, bzw. nach der 4. Stunde in der Regel die Betreuung in der jeweiligen Schule nutzen können, entfallen diese Abfahrten. (...) Bei der Bedienung durch die Linie 205 ist die Abfahrt nach der 4. Stunde entfallen entsprechend den Vorgaben des Landkreises. "Bezüglich der Busverbindung zur Grundschule Walburg – die von den Linien 205 und 206 bedient wird – erklärt Herms: "Bei der Bedienung zur 1. Stunde (Linie 205) fuhren durch die Ortsteile Hausen und Velmeden bislang zwei Busse, auf Grund der gemeldeten Schülerzahlen aktuell noch ein Bus. Die Abfahrt nach der 4. Stunde ist entfallen entsprechend den Vorgaben des Landkreises. Der Rest ist unverändert. Bei der Linie 206 sind die Anfahrten unverändert, bei den Abfahrten entfiel auch hier diejenige nach der 4. Stunde, entsprechend den Vorgaben des Landkreises. Der Rest ist unverändert."

Horst Pipper, Geschäftsführer Nahverkehr Werra-Meißner, bestätigt u. g. Aussagen des NVV und fügt hinzu, dass intensiv nach Lösungen gesucht wird, um entstandene Probleme schnellstmöglich zu beheben.

"Bei den geschilderten Situationen handelt es sich um Veränderungen, die im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung von Verkehrsdienstleistungen alle 8 Jahre stattfinden. Dabei setzen wir EU-Recht um, das wir in Hessen als Verkehrsverbund auch anwenden müssen. Bei diesen Ausschreibungen geben wir die Qualität des Angebotes vor, also auch die Fahrpläne. Dabei orientieren wir uns an wirtschaftlichen Kriterien, die durchaus dazu führen können, dass aufgrund der teureren Ergebnisse das vorhanden Angebot angepasst bzw. auf die vorhandenen Verhältnisse angepasst werden muss", erklärt Sabine Herms

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