Windpark kommt ohne Zustimmung Großalmerodes

Die Windräder von Hausfirste sind von Teilen des Premuimwanderweges P14 zu sehen.
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Die Windräder von Hausfirste sind von Teilen des Premuimwanderweges P14 zu sehen.

Großalmerode möchte wenigstens finanziell von Windpark profitieren

Großalmerode. In den vergangenen Jahren hatten die Stadtverordneten von Großalmerode all ihre Möglichkeiten genutzt, da sie den Windpark „Hausfirste“ auf dem Bilstein verhindern wollten. Dies gelang jedoch nicht. Derzeit plant die Entega einen weiteren Windpark vor Ort – „Hausfirste II“.

Insgesamt sollen dort fünf weitere Windradanlagen entstehen. In der Sachlagendarstellung des Beschlussvorschlages der Stadtverordneten stand dazu: „Das Regierungspräsidium Kassel räumt der Stadt Großalmerode das Recht ein, sich bis zum 5. Oktober zum Vorhaben der Entega zu äußern. Es wurde explizit darauf hingewiesen, dass ein gemeindliches Einvernehmen nicht ersucht wird.

Insofern können lediglich Empfehlungen an die Fachbehörden abgegeben werden.“ Da die Stadtverordneten von Großalmerode keine Chance sehen den Windpark zu verhindern, sprach man sich dafür aus, dass die Betreibergesellschaft ihren Sitz in Großalmerode haben soll, damit die Stadt Großalmerode zumindest Gewerbesteuereinnahmen erzielen kann.

Die Betreibergesellschaften von Hausfirste und Kreuzstein haben ihre Sitze nicht in Großalmerode. Somit fließen die Gewerbesteuern auch nicht in die Stadtkasse. Im Beschluss-vorschlag, der bei zwei Gegenstimmen angenommen wurde, fordern die Stadtverordneten erneut den Schutz für Mensch, Tier und Umwelt zu prüfen. Darüber hinaus fordert man die Betreibergesellschaft für „Hausfirste II“ in Großalmerode anzusiedeln.

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