Großalmerodes Geschichtsverein ist 40 geworden

Am vergangenen Samstag wurde das Vereinsjubiläum gefeiert, mit dabei waren: (v.li.) Dr.Wolfgang Kistner, Finn Thomsen (Bürgermister Großalmerode), Axel Küntzel und Ingrid Möller (beide 40 Jahre Vereinsmitglied), Sefan Bauer (Mitglied seit 25 Jahren), Petra Schneider (1. Vorsitzende Geschichtsverein) und Kreisbeigeordnete Heike Nölke).
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Am vergangenen Samstag wurde das Vereinsjubiläum gefeiert, mit dabei waren: (v.li.) Dr.Wolfgang Kistner, Finn Thomsen (Bürgermister Großalmerode), Axel Küntzel und Ingrid Möller (beide 40 Jahre Vereinsmitglied), Sefan Bauer (Mitglied seit 25 Jahren), Petra Schneider (1. Vorsitzende Geschichtsverein) und Kreisbeigeordnete Heike Nölke).

Am Wochenende feierte man in Großalmerodes Glas- und Keramikmuseum das 40-jährige Bestehen des Geschichtsvereins

Großalmerode. „Wer die Vergangenheit nicht kennt, versteht die Gegenwart nicht und kann die Zukunft nicht gestalten“, zitierte Großalmerodes Bürgermeister Finn Thomsen anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Geschichtsvereins Großalmerode.

Die Aussage selbst stammt vom inzwischen verstorbenen Helmut Kohl. Der Geschichtsverein, der sich um das Glas- und Keramikmuseum kümmert, wurde von Bürgern gegründet, die sich für das handwerkliche und industrielle Erbe der Stadt Großalmerode eingesetzt haben und noch einsetzen, wie es Dr. Wolfgang Kistner in seiner Ansprache zum Jubiläum erklärte.

Das Museum selbst wurde auch schon vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst als Museum des Monats Dezember in 2018 ausgezeichnet. Der Geschichtsverein sieht sich und sein Museum nicht als ein statisches Gebilde an, sondern als etwas Reflektierendes, das allen offen stehen soll.

Durch die Sanierung des Hauses von 1996 bis 2008 wurde auch die Ausstellung neu angeordnet, das Konzept überarbeitet. Auch das Archiv sei laut Kistner nichts verschlossenes, sondern stehe allen offen, um zu lernen. „Leider verklären gerade heute wieder eine steigende Anzahl an Menschen die Vergangenheit auch vor Ort. Daher ist es besonders wichtig, dass der Verein und das Museum entsprechend gute Arbeit abliefern“, so Thomsen.

Die Arbeit und den Verein, mit all seinen ehrenamtlichen Helfern, würdigte auch die Kreisbeigeordnete Heike Nölke, die im Namen von Landrat Stefan Reuß eine entsprechende Danksagung mit Urkunde und Geschenk überbrachte. Die erste Vorsitzende des Geschichtsvereins, Petra Schneider, konnte zudem auch gleich zwei Mitglieder der ersten Stunde für ihre 40-jährige Vereinszugehörigkeit ehren: Ingrid Möller und Axel Küntzel. Für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit wurde am Samstag Stefan Bauer ausgezeichnet.

Die Ehrungen wurden im Rahmen des Museumsfestes vorgenommen, das am Wochenende ins Museum und den Garten des Hauses lockte. Neben dem Rahmenprogramm gab es auch einige Führungen durch das Museum sowie praktische Übungen. (cho)

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