Große Investition in die Zukunft des Standortes

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Fritz-Delius-Haus: Werraland Werkstätten installieren neue Pellet-Heizungsanlage.

Datterode. "Das ist ein Bekenntnis zum Standort Datterode und eine Investition in die Zukunft", sagen Gerd Hoßbach, Vorstandsvorsitzender der Werraland Werkstätten und Vorstandsmitglied Andrea Röth-Heinemann.

Mit der neuen Pellet-Heizungsanlage als Ersatz für die bisherige Ölheizung setzen die Werraland Werkstätten auf schadstoffarme, regenerative Energie. Die neue Anlage in der Wohnstätte Fritz-Delius Haus hat eine Nennwert-Leistung von 150 KW. Zum Vergleich: Pellet-Heizungen in Einfamilienhäusern haben im Durschnitt eine Leistung von 15 KW. "Wir sprechen hier schon von einer größeren Anlage", so Volker Stöhr, Technischer Leiter der Werraland Werkstätten.Im Haupthaus der Wohnstätte habe man die alte Ölheizung für Notfälle aber erhalten. "Wir gehen damit auf Nummer sicher, denn wir wollen den Bewohnern auch angenehm warme Raumtemperaturen bieten, sollte die Pellet-Anlage einmal ausfallen oder Wartungsarbeiten nötig sein", erklärt Stöhr.

Nach der umfangreichen Bäder-Sanierung in 2012 ist die neue Heizungsanlage die nächste große Investition am Standort im Ringgau. "Allein die Installierung der Pellet-Heizung beinhaltet Gesamtkosten von 350.000 Euro", sagt Gerd Hoßbach.Für Ringgaus Bürgermeister Klaus Fissmann eine sehr positive Nachricht: "Wir sind stolz, solch einen Arbeitgeber vor Ort zu haben. Die Werraland Werkstätten gehören zu Ringgau." Die Investition dieser gewaltigen Summe sei gut für die Menschen vor Ort und gut für die Umwelt.Mit der Umrüstung liefern die Werraland Werkstätten auch ein weiteres Bekenntnis zur Region. Denn das Holz aus dem die Pellets (kleine Presslinge aus Holzspänen und Sägemehl) produziert werden, stammt aus den heimischen Wäldern. Der nachwachsende und CO²-neutrale Rohstoff Holz ist wesentlich umweltfreundlicher als fossile Brennstoffe wie Öl. Die Menge an CO², die bei der Verbrennung freigesetzt wird, entspricht genau der Menge CO², die beim Wachstum des Holzes in dieses eingebunden wurde. Der CO² -Ausstoß von Holzpellets beträgt etwa 42 g/kWh, bei Heizöl liegt der Wert bei etwa 303 g/kWh. "Pro Jahr sparen wir im Vergleich zur Öl-Heizung knapp 8.000 Euro ein", ergänzt der "Hausherr" des Fritz-Delius-Hauses, Matthias Kreiselmeier, Hauptabteilungsleiter Wohnen der Werraland Werkstätten.Die Werraland Werkstätten bieten im Fritz-Delius-Haus 35 Wohnplätze mit unterschiedlicher Schwere der Behinderung. So werden beispielsweise Menschen mit Schwerst- und Mehrfachbehinderung therapeutisch betreut und gepflegt. Geschultes Fachpersonal fördert ein Höchstmaß an Selbständigkeit. "Unser Ziel ist es, Menschen mit geistiger Behinderung ein eigenständiges Leben zu ermöglichen, ihnen die Möglichkeit zu geben, eine selbständige Lebensplanung zu formulieren und umzusetzen", sagt Vorstandsmitglied Andrea Röth-Heinemann.

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