Grüne Jugend Hessen wählt neuen Landesvorstand

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(v.li.) Ann-Christine Herbold (frauenpolitische Sprecherin), Nina Eisenhardt (Geschäftsführerin), Felix Martin (Schatzmeister), Elena Schörling (Beisitzerin), Sarah von Hagen (Vorsitzende), Thorben Sämann (Vorsitzender), Anika Schmütz (Beisitzerin) und Maximilian Walz (Beisitzer). Foto: Privat

In Wießbaden wählte die Grüne Jugend Hessen (GJH) ihren neuen Landesvorstand. Mit dabei sind auch zwei junge Politiker aus dem Werra-Meißner-Kreis.

Wießbaden/Werra-Meißner-Kreis. Am 21. und 22. Mai hat die Grüne Jugend Hessen (GJH) in Wiesbaden ihre Landesmitgliederversammlung abgehalten und dabei einen neuen Landesvorstand gewählt.

Neue Landesvorsitzende der Jugendorganisation des hessischen Landesverbands der Partei Bündnis 90/Die Grünen ist die 21-jährige Sarah von Hagen aus Diemelsee, die bislang als Beisitzerin im Vorstand tätig war. Seit 2013 ist sie Vorsitzende der Grünen Jugend Waldeck-Frankenberg und seit 2015 Beisitzerin im Vorstand der Grünen Waldeck-Frankenberg.Der 22-jährige Thorben Sämann aus dem Kreisverband Lahn-Dill wurde in seinem Amt als Vorsitzender der GJH bestätigt.Auch die frauenpolitische Sprecherin Ann-Christine Herbold, eine 19-jährige Lehramtsstudentin,  sowie der Landesschatzmeister Felix Martin, ein 20-jähriger Student der Soziologie und Politikwissenschaften, beide aus dem Werra-Meißner-Kreis, wurden von der Versammlung wiedergewählt. Neu dabei sind die drei Beisitzer Elena Schörling, eine 18-jährige Schülerin aus Kassel, Maximilian Walz, ein 21-jähriger Lehramtsstudent aus Marburg und die 19-jährige Lehramtsstudentin Anika Schmütz aus Darmstadt.

Für eine konsequentere Energiewende

Die Schwerpunktthemen der Landesmitgliederversammlung der GJH bildeten Netzpolitik, Datenschutz, Digitalisierung, Netzfeminismus und neue Technologien. Dazu wurde eine umfangreiche Beschlusslage getroffen. So will die GJH beispielsweise das E-Learning stärken, die mediale Ausstattung an Schulen verbessern, eine flächendeckende Versorgung mit Breitband-Internet sicherstellen und das sogenannte E-Government ausbauen, also die Möglichkeit eröffnen, Behördengänge im Internet zu erledigen. Darüber hinaus fordern die Nachwuchspolitiker eine konsequentere Energiewende, starke Bürgerbeteiligung bei geplanten Windkraftanlagen und einen größeren politischen Fokus auf das Thema Elektromobilität.Deutsche Waffenexporte sollen stark beschränkt werden und die umstrittenen Freihandelsabkommen TTIP und CETA sowie das Dienstleistungsabkommen TISA lehnt die Grüne Jugend Hessen ab. Die GJH unterstützt außerdem die jüngste Forderung der hessischen Landesschülervertretung, klassische Hausaufgaben langfristig abzuschaffen und durch bessere Nachmittagsbetreuung sowie flexible Ganztagsschulen zu ersetzen.

Kandidat aus den eigenen Reihen

Bereits in zwei Wochen tritt die Grüne Jugend Hessen dann zu einer  wichtigen Versammlung zusammen. Dann wird sie für die anstehende Bundestagswahl ihr Votum an eine Kandidatin bzw. einen Kandidaten aus den eigenen Reihen vergeben.

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