Ute Hammel-Feith aus Eschwege erhält den Hessischen Verdienstorden

Hessischer Verdienstorden für Ute Hammel-Feith.
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Hessischer Verdienstorden für Ute Hammel-Feith.

Die Hessische Justizministerien Eva Kühne-Hörmann verleiht Ute Hammel-Feith den Verdienstorden am Bande.

Meinhard/Schwebda. Aus den Händen von Justizministerin Eva Kühne-Hörmann hat die ehemalige Geschäftsführerin der Mitteldeutschen Simons Brotfabrik in Niederhone, Ute Hammel-Feith, den Hessischen Verdienstorden am Bande verliehen bekommen.

Dass Ute Hammel-Feith diese wichtigste hessische Auszeichnung erst jetzt verliehen bekommen hat, begründete die Justizministerin damit, dass zu der Zeit, als die Ausgezeichnete hauptsächlich gewirkt habe, es nicht üblich war, Frauen mit Auszeichnungen zu bedenken. Die Bankkauffrau Ute Hammel-Feith trat in den 60-iger Jahren in das elterliche Unternehmen ein und wirkte dort bis 1997 als Geschäftsführerin.

Unternehmen stetig ausgebaut

In dieser Zeit wurde aus dem mittelständischen Unternehmen mit 450 Arbeitsplätzen ein Hightech-Konzern mit 2.000 Beschäftigten. Jeden Tag verließen 150 Tonnen Brot die 30 Niederlassungen. Die Leitung von Personal und Finanzen war der Bereich der heute 75-Jährigen. „Ihre nachhaltige Personalpolitik hat die Region enorm stabilisiert“, lobte Kühne-Hörmann und bezeichnete die Geehrte als starke Frau und Vorbild für andere Frauen in der Gesellschaft.

Großes soziales Engagement

Neben ihrem beruflichen Engagement setzte sie sich als Rotarier-Dame für verschiedene Projekte im Bereich der Gesundheit ein. So engagierte sie sich schon früh im Kampf gegen Kinderlähmung. Auch auf dem Gebiet des Denkmalschutzes war sie aktiv. „Man fragt sich, wie Sie das bei 24 Stunden am Tag alles geschafft haben. Es war lange Zeit, dass Sie geehrt werden“, schloss die Ministerien ihre Ansprache.

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