Hans Spinn opfert seine Haarpracht krebskranken Kindern

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Der Witzenhäuser Bürger Hans Spinn opfert seine Haarpracht für Perücken zu Gunsten krebskranker Kinder

Witzenhausen. Krebs- oder andere schwerkranke Kinder verlieren oftmals ihre geliebten Haare...Andere Menschen haben davon wahrlich ,zuviel’ – so wie Hans Spinn. Der bekannte Witzenhäuser hat nun seine ,Haarpracht’ abschneiden lassen, damit diese mit Haarspenden vieler anderer Menschen zu Kinder-Perücken verarbeitet werden können.Möglicht macht das die Organisation ,Haarfee’ (www.vereinhaarfee.at).

Alle die Hans Spinn kennen – und das sind nicht Wenige, da er sich vielfältig engagiert – haben den Witzenhäuser bisher nur mit langen Haaren gesehen, die er meistens zu einem Zopf zusammen gebunden trug. Doch ,die Matte’ ist nun ab und das bekannte Gesicht Witzenhausens liegt nun ,frei’. "Ich war seit etwa 40 Jahren nicht mehr beim Friseur", bekennt Spinn. "Doch als ich von ,Haarfee’ hörte, beschloss ich, mein Haar zu spenden." Und so überwand er seine Schwellenangst, als er im Friseurstudio ,Berber’ in der Steinstraße 9, einen Mitstreiter für die gute Sache fand. Das ,Berber’-Friseurteam zeigte sich bereit, Hans Spinn unentgeltlich für die Aktion ,Haarfee’ eine neue Frisur zu verpassen.Artur Shelemba, ein wahrer Virtuose an der Schere, schnitt zunächst den dicken Haarschopf stumpf ab und verpasste dem 59-Jährigen kurzerhand eine schicke Kurzhaarfrisur – umsonst.

,Berber’ in Hann. Münden und Witzenhausen dabei

"Wir unterstützen mit unseren ,Berber' Salons in Hann. Münden und hier in Witzenhausen die Aktion des Vereins Haarfee", sagte Shelemba. "Die Haare müssen mindestens 25 Zentimeter lang sein, damit sie zu Perücken verarbeitet werden können."Gerade Friseure wissen, dass es viel Mut erfordert, sich von seinen langen Haaren zu trennen. Doch wer es tut und die ,alten Zöpfe’ für einen guten Zweck spenden möchte, soll auch belohnt werden. Durch einen kostenlosen Haarschnitt bei ,Berber’. Geldspenden sind auch gern gesehen, da die Anfertigung von Echthaarperücken sehr kostenintensiv sind.

Frisch gewaschen und gekämmt und in einen großen Briefumschlag verpackt, geht Hans Spinns Haarpracht nun auf die Reise nach Wien, dem Sitz von ,Haarfee’.

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