Harald Aschenbrenner als Militärpfarrer eingeführt

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In der vergangenen Woche wurde Gemeindepfarrer Harald Aschenbrenner als Militärpfarrer eingeführt.

Fritzlar.Mit einem Einführungsgottesdienst in der Evangelischen Stadtkirche in Fritzlar und einem Empfang in der Kaserne wurde der ehemalige Gemeindepfarrer für Niddawitzhausen, Eltmannshausen, Weidenhausen und Albungen, Harald Aschenbrenner, als Militärpfarrer für Fritzlar, Kassel und Schwarzenborn eingeführt.In Anwesenheit von Brigadegerneral Eckart Klink, Kommandeur des Landeskommandos Hessen aus Wiesbaden, und des Regimentskommandeurs Oberst Dr. Volker Bauersachs wurden im Einführungsgottesdienst und in den Grußworten die besonderen Aufgaben von Militärgeistlichen thematisiert.

Militärbischof Dr. Sigurd Rink beschrieb Harald Aschenbrenner als Theologen, der bis sich bis heute mit der Heiligen Schrift auseinandersetze und der als gestandener Gemeindepfarrer mit 19 Jahren Erfahrung die Theologie im Herzen habe. Er hält ihn für den richtigen Mann, um Soldaten in schwierigen Zeiten beizustehen. Schließlich schaffen Kampfeinsätze in Afghanistan, Mali oder an anderen fernen Plätzen lange Trennungen von den Familien seelische Notlagen.Seit dem 1. Februar arbeitet der gebürtige Eschweger bereits als evangelischer  Militärseelsorger in Fritzlar."Ich will für die Soldaten da sein und sie in ihren Sorgen und Freuden begleiten. Mir ist wichtig,  unabhängig von Dienstgrad, Konfession, Religionszugehörigkeit und Weltanschauung jeden als Menschen wahrzunehmen, der ein Gespräch sucht. Als Pfarrer habe ich Zeit für Einzelgespräche bei persönlichen Problemen in der Familie und am Arbeitsplatz unter dem Schutz des Beichtgeheimnisses und der seelsorgerlichen Verschwiegenheit", erklärt er seine Aufgaben.Die Gruppe der etwa 150 Gäste setzte sich zusammen aus Soldaten der drei zu betreuenden Standorte, aus dem Kreis der Militärgeistlichen und  ehemaligen Gemeindemitgliedern von Harald Aschenbrenner. Familie und Freunde waren außerdem nach Fritzlar gekommen, um mit ihm diesen besonderen Tag zu feiern.In seiner Predigt berichtete Harald Aschenbrenner, dass er schon zwei Mal zuvor gefragt worden war, ob er das Amt des Militärseelsorgers übernehmen wolle. Beim ersten Mal waren die Kinder noch zu klein und, wie er in der Predigt bekannte, "hatte ich Angst beziehungsweise gehörigen Respekt" vor der Aufgabe, Soldaten in Einsätze zu begleiten. Jetzt seien die Kinder erwachsen und der richtige Zeitpunkt gekommen, um diese Herausforderung anzunehmen.Im Gottesdienst wurde der Psalm des verstorbenen Kabarettisten und bekennendem Protestanten Hans Dieter Hüsch vorgetragen, der dazu aufruft, immer "vergnügt, erlöst, befreit" zu sein – ein Grundsatz, dem Militärpfarrer Aschenbrenner während seines Dienstes folgen will.

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