Hasch-Brüder müssen sich vor Eschweger Amtsgericht verantworten

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Ein Eschweger soll zwecks Deckung seines Eigenbedarfes und zur Aufbesserung seiner finanziellen Situation mit Hasch gedealt haben.

Drei Brüder und ein vierter Mann stehen derzeit in Eschwege vor Gericht, weil ihnen vorgeworfen wird über zwei Jahre Haschisch aus Frankfurt nach Eschwege gebracht und dann hier verkauft zu haben. Das Verfahren wird am 29. Januar mit weiteren Zeugenbefragungen und dem Urteil fortgesetzt.

Eschwege. Der 46-jährige Haupttäter, der damals in Eschwege wohnte, soll insgesamt acht Mal aus Frankfurt bei zwei Dealern Haschisch verschiedener Qualitäten und in unterschiedlichen Mengen eingekauft haben. Der Hauptangeklagte sagte aus, er habe das Haschisch zur Finanzierung seines eigenen Drogenkonsums verkauft und den Rest selber verbraucht. Er habe eine jahrzehntelange Drogenkarriere hinter sich und mit dem Verkauf die Möglichkeit gesehen, seinen Eigenkonsum zu finanzieren und sich ein paar Hunderter im Monat dazu zu verdienen.

Nach seiner Darstellung hat er für Freunde als Kontaktmann zur Frankfurter Szene gearbeitet, da er dort als Libanese eine bessere Verhandlungsposition habe. An viele Einzelheiten konnte sich der Angeklagte in der Verhandlung nicht, oder nur bruchstückhaft erinnern. Durch den jahrelangen Drogenkonsum sei sein Kurz- und Langzeitgedächtnis geschädigt worden, trug er vor. Seine beiden jüngeren Brüdern wird die Unterstützung ihres Bruders in zwei Fällen vorgeworfen, sie verweigerten am ersten Prozesstag die Aussage.

Der Hauptangeklagte räumte ein, einen Freund, weil er ihm einen Gefallen tun wollte, in zwei Fällen als Kurierfahrer eingesetzt zu haben. Der Freund bestätigte dies in seiner Aussage und begründete sein Verhalten mit akuten Geldsorgen. Das Verfahren wird am 29. Januar mit weiteren Zeugenbefragungen und dem Urteil fortgesetzt.

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