Großalmerode könnte sich am Windpark Hausfirste beteiligen

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Der Windpark Hausfirste wurde im vergangenem Jahr fertiggestellt. Vom nahegelegenen Bilsteintrum sind alle Windparks der Region zu sehen.

Stadtverordnete stimmten bisher nicht zu - sie wünschen mehr Informationen von der Entega AG

Großalmerode. Am vergangenen Freitag debattierten die Stadtverordneten von Großalmerode darüber, ob man einen Gutachter konsultieren sollte, um eine mögliche Beteiligung der Stadt am Windpark Hausfirste zu prüfen. Der Grund dafür, die Entega AG habe sich nach Aussage des Bürgermeisters Andreas Nickel an die Stadtverwaltung mit einer entsprechenden Anfrage gewendet.

Um zu prüfen, ob sich eine mögliche Investition in unbekannter Höhe rentieren würde, sollte ein unabhänger Gutachter hinzugezogen werden. Bei einer Beteiligung müsste die Stadt einen entsprechenden Kredit aufnehmen. Der Beschlussvorschlag, einen Sachverständigen eine mögliche Beteiliguung prüfen zu lassen, wurde am Ende zurückgezogen.

Stattdessen verfasste man den Beschluss, dass der Magistrat ein Informationsgespräch zwischen Entega und Stadtverordneten ermöglichen soll. Die Entega hatte von Beginn an betont, dass man nach der Fertigstellung des Windparks Hausfirste Anteile verkaufen würde. Das Projekt selbst traf in Großalmerode auf erheblichen Widerstand.

Die Mehrheit der Stadtverordneten sprach sich in den vergangenen Jahren gegen die Anlagen aus. Die Stadtverordneten möchten von der Entega über aktuelle Zahlen zur Stromproduktion bzw. Renditemöglichkeiten informiert werden, bevor man über die Vergabe an einen Sachverständigen abstimmen würde, oder sich überhaupt beteiligen würde.

Die Meinungen gingen an dem Abend recht weit auseinander und reichten von der generellen Ablehnung der Windkraft bis hin zu der Erwägung, sich über mögliche Einnahmen aus dem Windpark zu erkundigen. Bürgermeister Nickel betonte, dass die Entega „keine riesigen Renditen versprochen hat“. Genaue Zahlen zur Rendite des Windparks liegen den Stadtverordneten bisher nicht vor.

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