Heike Horstmeyer-Fehling ist neue Klinikseelsorgerin im Klinikum Werra-Meißner in Witzenhausen

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(V.li.) Gabriel Neisser (Pastoralverbund Werra-Meißner), Witzenhausens Bürgermeisterin Angela Fischer, Verwaltungsleiter des Klinikums Michael Rimbach, Geschäftsführerin Dr. med. Claudia Fremder, Klinikseelsorgerin Heike Horstmeyer-Fehling, Landrat Stefan Reuß und Dekanin Ulrike Laakmann  freuen sich auf die Zusammenarbeit.

Mit frischem Wind startet Gertenbachs Pfarrerin in ihre besondere Zusatzaufgabe.

Witzenhausen. Mit dem neuen Jahr begrüßt das Klinikum Werra-Meißner an dessen Standort in Witzenhausen eine neue Klinikseelsorge. Pfarrer Andreas Heimann hat gegen Ende des vergangenen Jahres sein Amt als Klinikseelsorger und zugleich das Kirchspiel Gertenbach/Ziegenhagen/ Albshausen verlassen, um neue Wege zu gehen. Er hatte sich in Gertenbach zuvor das Pfarramt mit Pfarrerin Heike Horstmeyer-Fehling geteilt. Als bekannt wurde, dass Pfarrer Andreas Heimann nach Abterode/Meißner wechselt, stand die Nachfolge für die Klinikseelsorge und ebenso die volle Stelle in Gertenbach fest. Pfarrerin Heike Horstmeyer-Fehling hatte bereits in Bad Sooden-Allendorf in der Sonnenbergklinik das Amt der Klinikseelsorgerin inne. Dort beschäftigte sie sich hauptsächlich mit der psychologischen Betreuung von Krebspatienten. im Einführungsgottesdienst vergangene Woche ließ Pfarrerin Horstmeyer-Fehling Einblick geben auf die Arbeit, die jetzt im Klinikum Werra-Meißner auf sie zukommen würde, wie sie ihren Zusatzauftrag behandelt und damit umgehen will. Dekanin Ulrike Laakmann segnete die neue Klinikseelsorgerin für ihr Amt und gab ihr ebenfalls ein paar Worte mit auf den Weg, die ihr Mut geben sollen für die nicht nur eintägige Arbeit in der Woche, sondern vor allem für die Bereitschaft, die sie gewährleisten muss und auch zu akzeptieren, dass sie vielleicht nicht immer alle Patienten besuchen können wird, die es sich gewünscht hätten. Pfarrerin Horstmeyer-Fehling hat bereits Gespräche mit Gabriel Neisser vom Pastoralverbund St. Gabriel Werra-Meißner geführt und einen gemeinsamen Andachtsplan ausgearbeitet. Jeden Mittwoch um halb 3 Uhr soll es ab sofort einen ökumenischen Gottesdienst in den Räumlichkeiten neben dem Eingangsbereich der Klinik in Witzenhausen geben.

Horstmann-Fehling spricht außerdem von ‘Zipfelkräften’, die in ihrer Arbeit jetzt Wirkung finden würden. Gemeint sind die verschiedenen Kräfte, die zwischen Leben und Tod wirken. „Wir geben hier an diesem Ort unsere Heilung in die Hände der Ärzte und vertrauen auf die ärztliche Kunst und auf Gottes Wirken.“ Die Klinikseelsorgerin ist der Überzeugung, dass Heilung durch Schulmedizin und Heilung durch seelisches Wirken untrennbar zusammen gehören. Dieses Denken bestärkt Klinikleitung und Geschäftsführerin des Klinikums Werra-Meißner, Dr. med. Claudia Fremder, mit den Worten: „Alle Klinikangestellten, wollen was von den Patienten. Die Physiotherapeuten wollen, dass sie sich bewegen, die Krankenschwestern wollen Blutdruck messen, nur die Klinikseelsorge, die kommt und will gar nichts, außer Kraft geben und zuhören – das gibt den Patienten Mut.“ Die gesamte Klinikleitung freut sich über Zusammenarbeit der offenen, fröhlichen und humorvollen Pfarrerin Heike Horstmeyer-Fehling.

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