Heimatmuseum Weißenborn feierte 30-jähriges Bestehen

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(V.li.) Rainer Janisch, Frigga Hesse, Edeltraud Rimbach, Gerd Morgenthal, Sonja Heinisch, Arno Mäurer, Monika Heinisch, Stefan Reuß und Martin Kliebisch.

Seit 30 Jahren werden im Weißenbörner Heimatmuseum die verschiedensten Exponate aus der Vergangenheit ausgestellt. Am Wochenende wurde dieses Jubiläum gefeiert.

Weißenborn. „Wir können uns zwar nicht mit dem Museum in Berlin vergleichen, aber wir können stolz darauf sein, ein solches Heimatmuseum hier im Ort zu haben”, so der Ehrenbürgermeister der Gemeinde Weißenborn, Arno Mäurer. Als ehemaliger und langjähriger Vorsitzender des Heimatvereins ist er seit Beginn an mit dem Aufbau des Museums beteiligt. „Und wenn wir uns hier so umschauen, könnten wir denken, wir seien immer noch in 1987. Es wird weiter gebaut, eingerichtet und verändert”, so Mäurer weiter.

Anlässlich des Festaktes zum 30. Geburtstag des Heimatmuseums konnte Rainer Janisch vom Gemeindevorstand als Vertreter von Bürgermeister Thomas Mäurer, zahlreiche Gäste rund um den Kirchring begrüßen. Neben Arno Mäurer, der seine Festrede wie gewohnt mit Reimen beendete, ging auch Gerd Morgenthal, Vorsitzender des Heimatvereins, auf die Geschichte des Museums ein.

Besonderen Dank für ihre geleistete Arbeit erhielt Monika Heinisch, die sich seit der Gründung des Heimatmuseums fleißig engagiert und selbst viele Exponate zur Verfügung gestellt hat. Passend zum Jubiläum erschien sie gemeinsam mit Edeltraud Rimbach und Frigga Hesse vom Heimatverein in der Sonntagstracht. Der Einladung des Heimatmuseums folgte auch Landrat Stefan Reuß, der die Jubiläumsurkunde persönlich an Gerd Morgenthal überreichen konnte. „Allein die Einladung, die in der Ich-Form formuliert wurde, zeigt, dass hier das Heimatgefühl gelebt wird. Auch, dass sich so viele Gäste eingefunden haben, um dieses Jubiläum zu feiern, unterstreicht die Lebendigkeit des Ortes und des Vereins”, so Reuß. Glückwünsche überreichte auch der Weißenbörner Dörnermann, Martin Kliebisch.

Mit Flammkuchen, Bratwurst und Getränken klang der Abend gemeinschaftlich aus. Zum Abschluss des Festaktes traf man sich am Sonntag zum Frühschoppen um die Kirche.

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