Heimatverein Abterode gewinnt Wettbewerb der Firma "stiga"

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Mit „Schlaraffenland von Menschenhand“ hatte der Heimatverein Abterode die Nase ganz weit vorn und gewann den Wettbewerb der Firma "stiga"

Abterode.Mit seinem Projekt "Schlaraffenland von Menschenhand" setzte sich der Heimatverein Abterode im Wettbewerb der Firma stiga durch und sicherte sich den zweiten Platz und somit einen Gutschein in Höhe von 7.500 Euro, den die Vertreter der Firma stiga, Friedhelm Claus und Stefanie Wanda gemeinsam mit dem Ideengeber zum Projekt, Klaus Reinhardt, feierlich übergaben.

Dabei war man sich am Anfang gar nicht so sicher, ob man dem Verein ein weiteres Projekt zumuten konnte. Schließlich war der Bau der Wassertretanlage am Rehberg gerade im vollem Gange. "Klaus Reinhardt stand vor meiner Tür und sagte mir, ich solle mir den Wettbewerb doch mal genauer angucken", so der Vorsitzende des Heimatvereins, Bernd Füllgrabe, den letztlich doch die Neugier  packte und den Verein nach langer Überlegung mit "Schlaraffenland von Menschenhand" anmeldete. Die Idee hinter dem Projekt: Die an die Freizeitanlage angrenzende von Unkraut überwucherte Brachfläche in eine mehrjährige Blumenwiese umzuwandeln.

"Durch den Bau einer Brücke konnte bereits eine Verbindung zur Freizeitanlage hergestellt werden, zusätzliche Ruhezonen werden geschaffen, der Übergang zum Ort wird ebenfalls hergestellt", erklärt Füllgrabe die weiteren Schritte, die im Sinne des Konzeptes der Firma stiga fortgesetzt werden. Außerdem sollen auf der Wiese zwei Inseln mit Sitzbänken, Insektenhotels, Findlingen und blühenden Sträuchern angelegt werden. "Es ist geplant, die zehn wichtigsten einheimischen Bäume anzupflanzen und dazu passende Hinweistafeln aufzustellen. All dies wird durch einen Pfad miteinander verbunden", sagt der Vorsitzende, der seinen besonderen Dank an die Jugendfeuerwehr Meißner richtete, die die Bewässerung des Saatgutes in den ersten Wochen übernahm.

Die beiden Vertreter der Firma stiga, die sich vor Ort selbst ein Bild vom Projekt machten, zeigten sich vollauf zufrieden: "Wir haben den Eindruck gewonnen, dass das Motto hier wirklich gut umgesetzt wurde", so Wanda. Und auch Klaus Reinhardt lobte den Verein, mit dem er seit vielen Jahren zusammenarbeitet: "Ihr ruht euch eben nicht auf euren Lorbeeren aus, und ich freue mich sehr, dass ich euch von dem Wettbewerb überzeugen konnte."Der Gutschein in Höhe von 7.500 Euro wurde auch gleich in eine technische Neuanschaffung investiert. Denn der Heimatverein Abterode ist nun Besitzer eines topmodernen Aufsitzrasenmähers, den er selbstverständlich bei Geschäftspartner Reinhardt gekauft hat.

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