„Helles" aus Eschwege: Neue Biersorte der Klosterbrauerei ist jetzt im Handel

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(V.li.) Außendienstmitarbeiter Henrik Stelzner, Geschäftsführer Ulrich Klesper, Qualitätssicherer Marc Fernau und Braumeister Christian Fender probieren das neue Helle direkt an der Quelle an den Tanks der Klosterbrauerei.   Foto: Bennighof

Das „Helle" erweitert das Angebot der Eschweger Klosterbrauerei.

Eschwege. Die Bierfamilie der Eschweger Klosterbrauerei hat Nachwuchs bekommen, kurz vor Weihnachten hat das Helle das Licht der Welt erblickt. „Helles liegt im Trend, das ist schon lange südlich der Mainlinie so, aber es hat in den letzten Jahren auch nördlich eine enorme Entwicklung gemacht. Es ist ein süffiges Bier, das süddeutsche Lebenskultur vermittelt und es war Zeit, dass wir unsere Braukompetenz auch auf diesem Gebiet unter Beweis stellen“, sagt Ulrich Klesper, der Geschäftsführer der Eschweger Klosterbrauerei.

Braumeister Christian Flender hat neue Braugerstetypen verwendet und eine ganz andere Hopfenart als beim Pils. Außerdem komme ein anderes Malz ins Bier, das einen vollen Körper hat und ein bisschen mehr Alkohol, berichtet Flender. Dabei sei es ihm wichtig gewesen, den Focus auf einen eigenen AKE-Geschmack zu legen.

Helles mit AKE-Geschmack

„Da schmeckt man eindeutig den Eschweger Geschmack heraus, man schmeckt die Heimat“, sagte Ulrich Klesper. Gebraut wird das Bier in Eschwege, abgefüllt in Lauterbach. Grund dafür ist die Flaschenform, die die AKE für das neue Helle gewählt hat. „Helles wird traditionell in der so genannten Euro-Flasche abgefüllt. Die wird in Bayern noch von vielen Brauereien verwendet. Uns war ganz wichtig, unser Helles muss in diese Flasche, wir können diese Form aber in unserer Anlage in Eschwege nicht abfüllen, deshalb füllen wir es in Lauterbach ab“, berichtet Tanja Beck vom Marketing der Eschweger Klosterbrauerei. Für das Helle gibt es auch einen besonderen Kasten im Retro-Look und zum Probieren einen Sechserträger. Das Etikett der Flaschen ziert ein durchaus zufrieden dreinblickender Mönch.

Das Motiv ist aus den 20-iger Jahren des letzten Jahrhunderts und der fröhliche Zecher zierte schon damals Werbung der Klosterbrauerei. „Der Mönch passt gut, denn schon seit 1369 wird hier an dieser Stelle von Augustinermönchen nachweislich Bier gebraut. Das ist etwas besonderes und nächstes Jahr feiern wir 650 Jahre Brautradition“, berichtet Tanja Beck. „Wir finden die Historie der Eschweger Klosterbrauerei ganz besonders, nur ganz wenige Brauereien können auf eine so lange Tradition zurückschauen.” Seit Anfang der letzten Woche steht das Helle in den Regalen der ersten Geschäfte. Wie bei Hellem üblich, gibt es den Gerstensaft nicht im Fass. Der passende Slogan der Brauerei: Auf helle Weihnachten!

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