Helsa feierte seinen Neujahrsempfang

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Erklärten die Rettung des Helsaer Freibades: Bianka Ursprung (Schriftführerin Förderverein Schwimmbad Helsa) André Riemann (Vorsitzender Förderverein Schwimmbad Helsa). Fotos: Großkopf

Im Gemeindezentrum von Helsa feierte man den traditionellen Neujahrsempfang der Dorfgemeinschaft

Helsa. Im Gemeindezentrum Helsa lud man am vergangen Freitag zum Neujahrsempfang ein. Manfred Schröder und Peter Nietschke, Vorsitzende der Dorfgemeinschaft, moderierte den Abend und begrüßte die Gäste.Eröffnungsworte fand Helsas Bürgermeister Tilo Küthe. Er thematisiert das "Unwort" des Jahres 2015 "Gutmensch", welches hilfsbereite Menschen weltfremd und naiv wirken lässt. In diesem Zusammenhang lobte Küthe alle Helfer, die bei der Bewältigung der Flüchtlingssituation mitwirken. Weiter wies er daraufhin, wie wichtig die Vereine für die Gemeinschaft sind.Sie bringen Leben an dem Ort wo man sonst nur wohnen würde. Außerdem lässt er hoffen, dass die für 2015 gestrichene Förderungen für Vereine 2016 wieder aufgenommen werden. Dies hängt mit der Genehmigung des Haushaltes zusammen.

Auch Christian Strube, Kreisbeigeordneter, machte die Flüchtlingspolitik zum Thema. Flüchtlingen müsse man ganz klar helfen, man habe jedoch auch Verständnis für Bedenken in der Bevölkerung. Deshalb betreibe man die Asylpolitik mit großer Transparenz.Mit Geduld, Solidarität und Verständnis für fremde Kulturen empfiehlt er den Schutzsuchenden zu begegnen, appelliert aber auch an Konsequenz gegenüber allen durch den Staat.Ein Versprechen, welches Christian Strube machte, löste großen Beifall im Saal aus: Für die Unterbringung von Flüchtlingen, werde man keine Sporthallen zur Verfügung stellen. Diese gehören den Kindern, Jugendlichen, Vereine und Sporttreibenden.André Riemann, Vorsitzender des Förderverein Schwimmbad Helsa, erzählt die Geschichte, des verloren geglaubten Schwimmbades in Helsa. Die Badesaison 2015 konnte voll genutzt werden.Dafür war allerhand Arbeit nötig. Angefangen beim Reinigen des Beckens, über die Pflege des Rasens bis hin zu Neuplasterungen der Gehwege, gab es so einiges tu tun.Die fleißige Arbeit blieb nicht unbemerkt, so förderte die Raiffeisenbank mit ihrem "Ehrenamtspreis 2015" die Schwimmbadretter. 3.000 Euro finanzielle Unterstützung bedeutete dies.Doch nicht nur Vorträge, Zahlen, Fakten und große Worte sollten den Abend füllen. Man durfte sich auch über Unterhaltung freuen.Mit einem kabarettistischen Auftritt von Stefan Alsenz lockerte man die Zeit auf. Er fragt sich, warum es kein Katzenfutter mit Mäusegeschmack gibt und erzählt von abstrusen DIN-Normen. So ist die Sitzfläche eines Treckersitzes mit 40cm x 45cm genau genormt! Oder wussten Sie, dass in jedem Windrad, welches vor der deutschen Küste für Strom sorgt, ein Kartenspiel vorhanden sein muss?Zwischen den Beiträgen gab es musikalisches vom Günner Knoblauch. Der Gitarrist hatte im Gemeindezentrum seinen ersten Auftritt vor 40 Jahren.(cgk)

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