Kunstrasenplatz in Hessisch Lichtenau in greifbarer Nähe

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Der einstige Hartplatz in Hessisch Lichtenau nach dem Abbau der Flüchtlingsunterkunft.

Stadtverordnete Stimmen für Vertrag, den der LFV zur Kreditaufnahme benötigt

Hessisch Lichtenau. Die Lichtenauer Fußballvereine können jetzt weitere Schritte zur Errichtung eines Kunstrasenplatzes unternehmen. Die Stadtverordneten stimmten mit großer Mehrheit und fraktionsübergreifend - bei sechs Gegenstimmen -  für einen Vertrag, der garantiert, dass die Stadt pro Jahr 7.500 Euro für die Erhaltung des Platzes im Rahmen der Vereinsförderung zur Verfügung stellt.

Mit dem Vertrag kann der Lichtenauer Fußballverein (LFV), der bei dem Projekt die Federführung hat, in Verhandlung mit den Banken für eine Kreditaufnahme treten. Insgesamt werden rund 405.000 Euro vom Land, Kreis und Regierungspräsidium bereitgestellt. So lauten die Angaben der sechs beteiligten Vereine - Lichtenauer FV, Tsg Fürstenhagen, SV Rot-Weiß Fürstenhagen, ESV Walburg, SpVgg Hopfelde-Hollstein und SC Velmeden. 

Bei der Umsetzung rechnet man mit Gesamtkosten von 600.000 Euro für die gesamte Anlage. Im Kreis wäre dies erst der zweite Kunstrasenplatz. Bisher verfügt lediglich Reichensachsen über eine solche Einrichtung. 

Der Kunstrasenplatz soll in der Heinrichstraße gegenüber der Grundschule von Hessisch Lichtenau errichtet werden. Dort befand sich bisher ein Hartplatz, der auf dem Höhepunkt der sogenannten "Flüchtlingskrise" für eine entsprechende Einrichtung vom Regierungspräsidium Kassel (RP) umfunktioniert wurde.

Das RP verpflichtete sich damals, den Platz wieder herzustellen. Die Vereine wollten diese Gelegenheit nutzen, um statt eines Hartplatzes einen Kunstrasenplatz anzulegen, der in den Wintermonaten zum Trainieren genutzt werden kann.

Der Kunstrasenplatz kann und soll von allen Vereinen und Einrichtungen und nicht nur den Fußballern genutzt werden. Dies war eine Voraussetzung der Stadt. 

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