Hessisch Lichtenau verpflichtet Stadtbrandinspektor und Stellvertreter

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Timo Imdahl (Stellv. Stadtbrandinspektor, links) und Falk Klingbeil (Stadtbrandinspektor).

Nach zwei Monaten Vakanz verpflichtete die Stadt Hessisch Lichtenau Falk Klingbeil als neuen Stadtbrandinspektor und Timo Imdahl als dessen Stellvertreter.

Hessisch Lichtenau - Nachdem im Okotober letzten Jahres sowohl der Stadtbrandinspektor der Stadt Hessisch Lichtenau als auch sein Stellvertreter ihr Amt niederlegten, war man auf der Suche nach Nachfolgern. Da während der dafür angesetzten Versammlung Ende Dezember kein Wahlvorschlag abgegeben wurde, war die Stadt verpflichtet, eine neue Führung zu verpflichten. So wurde vergangene Woche Falk Klingbeil als neuer Stadtbrandinspektor vereidigt, am Montag folgte der Eid seines Stellvertreters Timo Imdahl.

Beide bringen die nötigen Voraussetzungen für das Amt mit und wissen durch ihre langjährige Mitgliedschaft bei der Feuerwehr sowie ihren beruflichen Hintergrund, welche Aufgaben im Amt auf sie warten. Falk Klingbeil, seit 1992 Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, ist seit 2002 Wehrführer in Walburg. „Noch ein Jahr, also bis zum Ende der Wahlperiode, bleibe ich auch Wehrführer. Auf Dauer werden aber beide Ämter zu zeitintensiv”, sagt Klingbeil. Der 47-Jährige ist hauptamtlicher Gerätewart, kümmert sich um die Fahrzeuge und Maschinen der Wehr. Auch Timo Imdahl kann auf Erfahrungen einer Führungsposition zurückgreifen. Der 38-Jährige ist seit 1995 Feuerwehrmitglied und hat seit 2013 die Teamleitung der Leitstelle im Werra-Meißner-Kreis inne. „Wir haben uns beide nicht um das Amt beworben, aber kommen unserer Verpflichtung nach, da wir das Beste für die Sicherheit der Bürger wollen”, sagt Imdahl. „Beide haben beste Voraussetzungen, um das Amt ausführen zu können. Dadurch wird auch wieder, so hoffe ich, Ruhe in die Feuerwehr einkehren”, so Heußner, der die Beiden als Vorsitzender des Magistrats als „Ehrenbeamte auf Zeit” vereidigt hat.

Zweiter Stellvertreter

Die neue Führung wünscht sich nun mehr Unterstützung durch einen zweiten Stellvertreter. „Denn nur dann können wir unser Amt auch optimal ausführen. Ansonsten ist dies sowohl beruflich als auch privat nicht vereinbar”, so Imdahl. Er ergänzt: „Sollte es Jüngere geben, die mehr Zeit haben, können sie gerne übernehmen.” Die Abstimmung auf eine Änderungssatzung und damit die mögliche Wahl eines zweiten Stellvertreters ist für Februar geplant. Sofern Klingbeil und Imdahl keine Entlassung beantragen, führen sie die Wehr bis Anfang Juni 2020.

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