Hessisch Lichtenaus Feuerwehr hat neue Fahrzeuge bekommen

Waren froh, das die neuen Fahrzeuge im Lichtenauer Stützpunkt eingetroffen sind: (v.li.) Lena Arnold (CDU-Landtagsabgeordnete), Andreas Vedder (stellvertretender Kreisbrandinspektor), Michael Heußner (Bürgermeister Hessisch Lichtenau), Stefan Reuß (Landrat Werra-Meißner-Kreis), Steffen Rödel (Stadtbrandinspektor), Markus Schröder (Wehrführer) und Markus Eck (Stellvertretender Wehrführer).
+
Waren froh, das die neuen Fahrzeuge im Lichtenauer Stützpunkt eingetroffen sind: (v.li.) Lena Arnold (CDU-Landtagsabgeordnete), Andreas Vedder (stellvertretender Kreisbrandinspektor), Michael Heußner (Bürgermeister Hessisch Lichtenau), Stefan Reuß (Landrat Werra-Meißner-Kreis), Steffen Rödel (Stadtbrandinspektor), Markus Schröder (Wehrführer) und Markus Eck (Stellvertretender Wehrführer).

Bei der Feuerwehr in Hessisch Lichtenau gibt es endlich die neue Drehleiter

Hessisch Lichtenau. Am Freitagnachmittag begrüßte Bürgermeister Michael Heußner Kameraden und Kameradinnen der Freiwilligen Feuerwehr Hessisch Lichtenau sowie Vertreter aus Politik zur offiziellen Übergabe von neuen Fahrzeugen in der großen Halle des Feuerwehrstützpunktes in der Industriestraße. „Das ist eine etwas andere Übergabe heute“, sagte Heußner.

„Es sind drei Großfahrzeuge, die übergeben werden.“ Die Neubeschaffung von Fahrzeugen war bereits 2013 und 2014 Thema in Stadtverordnetenversammlung. Aufgrund Finanzstaus, so der Bürgermeister, habe sich die Anschaffung hingezogen, und so kam es nun zum außergewöhnlichen Fall, dass drei Fahrzeuge im Wert von über 1,2 Millionen Euro auf einmal übergeben werden. Dabei handelt es sich um einen Drehleiterwagen mit Rettungskorb, ein Staffellöschfahrzeug und einen Gerätewagen.

Die Feuerwehrwagen fuhren dann mit Blaulicht und Horn aufs Gelände und die Gäste bekamen durch die großen Hallenfenster einen Panoramablick auf die neue Technik. Eine Technik, die kostet, aber nötig ist, wie Landrat Stefan Reuß in seiner Ansprache betonte. „Ich appelliere auch an die Menschen, die denken, Freiwillige Feuerwehr muss nicht sein oder dass es günstiger geht“, sagte Reuß. „Aber wenn es um Menschenleben geht, muss die Technik da sein.“

Auch dankte Reuß den Feuerwehrkameraden für ihren Einsatz für die Gemeinschaft und die Menschen. Stadtbrandinspektor Steffen Rödel bemerkte, dass die neuen Wagen auch eine Wertschätzung für ihn und seine Kameraden und Kameradinnen der Freiwilligen Feuerwehr sind. „Das würdigt unseren Einsatz. Nichts ist schlimmer, als Menschen nicht helfen zu können, weil die Technik streikt oder zu alt ist.“

Manche der durch die neuen Wagen abgelösten Fahrzeuge waren 30 Jahre alt. Markus Schröder, Wehrführer der Feuerwehr, hat ihre Einweihung noch erlebt. Denn er ist seit 1989 Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Hessisch Lichtenau in verschiedenen Positionen. Im Gegensatz zu den Fahrzeugen hat er kein einziges Mal gestreikt ganz im Gegenteil.

„Du hast uns in den letzten Jahrzehnten immer begleitet, deine Freizeit geopfert, unsere Feuerwehr geprägt und dich eingesetzt“, sagte Stadtbrandinspektor Rödel. Die besonderen Verdienste Schröders wurden nun auch offiziell gewürdigt. Reuß übergab dem Wehrführer das Bronzene Brandschutzverdienstzeichen am Bande des Landes Hessen. Für die Bedienung der neuen Fahrzeuge, die zwischen 12 und 16 Tonnen wiegen, wurden 35 Kameraden und Kameradinnen der Feuerwehr in über 1000 Übungsstunden zu Maschinisten ausgebildet.

Das könnte Sie auch interessieren

Meist Gelesen

Göttinger Neurobiologe über kommunale Intelligenz

,Kommunale Intelligenz ist machbar’ – Der Neurobiologe Prof. Dr. Gerald Hüther setzt Initiative in Witzenhausen in Gang.
Göttinger Neurobiologe über kommunale Intelligenz

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.