Hessischer Fußballverband kooperiert mit Orthopädischer Klinik

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Stefan David (Kaufmännischer Vorstand von Lichtenau e.V.) und HFV-Präsident Stefan Reuß unterzeichnen den Kooperationsvertag.

Hessischer Fußballverband kooperiert mit der Orthopädischen Klinik in Hessisch Lichtenau

Hessisch Lichtenau/Frankfurt. Es ist ein neuer Weg, den der Hessische Fußballverband (HFV) zusammen mit der Orthopädischen Klinik beschreitet. Zukünftig sollen alle Schiedsrichter der Regional- und Hessenliga in der Orthopädischen Klinik gründlich auf Herz und Nieren geprüft werden.

Darüber hinaus werden HFV-Auswahlmannschaften der D- bis A-Jugend sportmedizinisch bei Spielen betreut. Auf dieser Ebene des Fußballs sei eine solche Kooperation deutschlandweit einmalig. HFV-Präsident Stefan Reuß und Stefan David, der kaufmännische Vorstand von Lichtenau e.V., zu der die Orthopädische Klinik gehört, unterzeichneten am Montag einen Kooperationsvertrag.

„Ein neues Level der Professionalität“

„Durch die Kooperation mit der Orthopädischen Klinik in Hessisch Lichtenau schaffen wir nachhaltige Voraussetzungen, um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit unserer jugendlichen Auswahlspieler und Schiedsrichter zu fördern. Beide Beteiligte – die Klinik wie der HFV – betreten damit absolutes Neuland“, so Reuß. Man betrete ein neues Level der Professionalität. Die Qualität der Untersuchung, die freiwillig für die Schiedsrichter ist, befinde sich laut David auf Bundesliga–Niveau.

Über 40 Schiedsrichter sollen gründlich durchgecheckt werden. Neben kardiologischen Untersuchungen wird auch der Bewegungsapparat grundlegend geprüft. Dafür wurden extra neue Räumlichkeiten hergerichtet. Die ersten Untersuchungen beginnen am Donnerstag. Erste Erfahrungen konnte man hingegen schon bei der sportmedizinischen Betreuung der Jugendmannschaften während der Spiele sammeln. Seit einigen Wochen ist man bereits mit den Auswahlmannschaften unterwegs.

„Bisher gab es noch keine schwerwiegenden Verletzungen. Wir waren vor allem beratend tätig, gaben also Tipps, wie man einen Muskelkater richtig behandelt“, erklärt Thomas Iffland, Lehrkraft der Physiotherapie-Schule. In erster Linie prüfe man, ob man Kleinigkeiten vor Ort mit Tape oder etwa Massagen behandeln kann, oder ob ein Spieler doch in ein Krankenhaus muss.

Durch das Know-how der Klinik, aber auch, da man bereits persönlichen Kontakt hatte, entschied sich der HFV für die nordhessische Einrichtung. „Wir haben nicht nur die sportmedizinische Kompetenz und Infrastruktur vor Ort, um das gemeinsame Vorhaben umzusetzen, sondern sind ohnehin seit geraumer Zeit im Bereich der Unterstützung des Fußballnachwuchses tätig“, so David.

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