Hohe Auszeichnungen für vier verdiente Wanfrieder Bürger

(Vorne v.li.): Die Geehrten Hartmut Vogt, Manfred Meinl, Gerhard Ritzau und Manfred Wetzer. (Hinten v.li.) Stadtverordnetenvorsteherin Jutta Niklass, Bürgermeister Wilhelm Gebhard und der Erste Stadtrat Dr. Gotthard Eickhoff. Foto: Renneberg
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(Vorne v.li.): Die Geehrten Hartmut Vogt, Manfred Meinl, Gerhard Ritzau und Manfred Wetzer. (Hinten v.li.) Stadtverordnetenvorsteherin Jutta Niklass, Bürgermeister Wilhelm Gebhard und der Erste Stadtrat Dr. Gotthard Eickhoff. Foto: Renneberg

Hartmut Vogt und Manfred Wetzer haben den Landes-Ehrenbrief erhalten. Die Goldenen Ehrennadel der Stadt ging an Manfred Meinl und Gerhard Ritzau.

Wanfried. Hartmut Vogt und Manfred Wetzer haben am Freitagabend den Ehrenbrief des Landes Hessen erhalten.

Bürgermeister Wilhelm Gebhard würdigte Vogt als "prägende Figur der Wanfrieder Politik", die entscheidend dazu beigetragen habe, die Kommunalpolitik im Bewusstsein der Bürger zu verankern. Vogt ist seit 1997 Stadtverordneter in Wanfried und fungierte lange Zeit als Vorsitzender der CDU-Fraktion sowie des Städtepartnerschaftsvereins Wanfried-Plouescat.

Manfred Wetzer gehörte der Stadtverordnetenversammlung von 1993 bis 2007 an und ist seitdem Mitglied des Magistrats. Vier Jahre amtierte er zudem als stellvertretender Bürgermeister.

Goldene Ehrennadel der Stadt Wanfried

Mit der goldenen Ehrennadel der Stadt Wanfried wurden zudem Manfred Meinl und Gerhard Ritzau ausgezeichnet.

Meinl war bis vor zwei Wochen Schiedsmann der Stadt – das Amt hatte er 1981 übernommen. Vorangegangen waren bereits fünf Jahre als stellvertretender Schiedsmann.  "Du hast 40 Jahre lang an vorderster Front viel Frieden gestiftet und Probleme beseitigt", lobte der Bürgermeister. Darüber hinaus bekleidete Meinl Ämter bei der Jagdgenossenschaft, im VfL Wanfried, in der Wanfrieder SPD und im Fanfarenzug und ist noch immer als Kassenwart der AWO Wanfried aktiv.

"Ich bin sprachlos – und das kommt selten vor", sagte Meinl. Er dankte seinen Mitstreitern und seiner Frau Christa, die ihn stets in seinen ehrenamtlichen Tätigkeiten unterstützt haben

"Endlich Einheimischer"

Als "Inbegriff des Ehrenamts" bezeichnete Gebhard Gerhard Ritzau. Der ledenschaftliche Handballspieler mit gefürchteter linken Klebe "hat eine unglaubliche Anzahl an Jahren Dienst fürVölkershausen und Wanfried getan", sagte Gebhard und hob vor allem Ritzaus Arbeit in den kommunalpolitischen Gremien hervor, denen dieser von 1968 bis 2016 mit einer fünfjährigen Unterbrechung angehörte. Zudem war Ritzau unter anderem Vorsitzender des TSV Völkershausen. Der Geehrte sei aus dem Dorfleben nicht wegzudenken – in diesem Zusammenhang verwies Gebhard vor allem auf den Karneval, die Kirmesmusikanten und den Chorverein.

"Jetzt bin ich endlich ein echter Einheimischer", sagte Ritzau schmunzelnd. Er war1958 durch den Bundesgrenzschutz aus dem Harz in die Region gekommen.

Stadtverordnete Jutta Niklass zog den Hut vor so vielen Jahren ehrenamtlichen Engagements: "Solche Menschen kann sich eine Kommune nur wünschen."

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