Sechster Hospiz- und Palliativtag in Eschwege

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Sie gehören zum Hospiz- und Pallativnetz Werra-Meißner: (v.li.) Sonja Hinske (Palliativ Care Pflegefachkraft), Brigitte Kiese (Mitgründerin und Vorstandsmitglied), Renate Krämer (Koordinatorin), Marina Krischeu (Koordinatorin),  Maria Jost (Palliativmedizinerin) und Susanne Döll (Palliativ Care Pflegefachkraft).

Der Hospiz- und Palliativtag beschäftigt sich mit der kompetenten Begleitung und Hilfe in der letzten Phase des Lebens.

Werra-Meißner. Am Mittwoch, 7. November, findet der 6. Hospiz- und Palliativtag in der Stadthalle Eschwege statt. Organisiert wird der Fachtag vom Hospiz- und PalliativNetz Werra-Meißner (siehe Extra Info). Eingeladen sind sowohl Betroffene als auch deren Angehörige, sowie alle Netzwerkmitglieder und Interessierte.

Erster Vortrag um 10.30 Uhr

Der Beginn der Veranstaltung ist für 10 Uhr geplant. Es folgt eine halbe Stunde später der erste Vortrag zum Thema „Behandlung im Voraus planen – Neuregelungen von Vorausverfügungen nach §132g des Hospiz- und Palliativgesetz”. Referent ist Prof. Dr. med. Friedemann Nauck, Direktor der Klinik für Palliativmedizin an der Universitätsmedizin Göttingen. Zu seinen Aufgabenbereichen gehören unter anderem die klinische Versorgung der Palliativstation, der Palliativdienst sowie die Lehre und Forschung.

Vortrag: Was bedeutet Lebenserfahrung

Um 12 Uhr folgt ein Vortrag zum Thema „Am Ende des Lebens: Was bedeuten dann die Lebenserfahrungen?” von Prof. Dr. theol. Dr. rer. soc. Reimer Gronemeyer. Der Theologe, Soziologe und Hochschullehrer ist seit 1975 Professor für Soziologie und seit Februar diesen Jahres Ehrensenator der Justus-Liebig-Universität Gießen. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit den Fragen des Alterns in der Gesellschaft. Sein Schwerpunkt liegt auf Demenz, der Hospizbewegung und Palliativ Care.

Vortrag von Prof.Dr. Hüther um 13.30 Uhr

Prof. Dr. rer.  nat. Dr. med. habil. Gerald Hüther referiert um 13.30 Uhr über das Thema „In Würde zu sterben heißt, in Würde leben zu dürfen – bis zum letzten Augenblick. Weshalb die Hospiz- und Palliativbewegung zum Vorreiter einer neuen Beziehungskultur geworden ist.“ Der Neurobiologe ist seit drei Jahren im Vorstand der Akademie für Potentialentfaltung und Autor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen und populärwissenschaftlicher Darstellungen.

Vortrag: Bürde nicht alleine tragen

Um das Thema „Die Bürde nicht alleine tragen. Ethische Fallbesprechungen im Klinikum Werra-Meißner – Interprofessionelle Gespräche bei schwierigen Therapieentscheidungen” geht es um 15 Uhr mit dem Referenten Dr. med. Uwe Streckenbach. Er ist Chefarzt Zentrum für Innere Medizin/Geriatrie & Altersmedizin am Standort Eschwege und Witzenhausen.

Ausstellung im Foyer der Stadthalle

Das Ende ist für 16 Uhr vorgesehen. Die Pausen zwischen den Vorträgen können die Besucher nutzen und sich im Foyer der Stadthalle im Rahmen der begleitenden Ausstellung informieren. Auch die zahlreichen Stände geben gerne Auskunft. Während der Pausen bietet die Gastronomie der Stadthalle Getränke und Snacks an.

Der Eintritt zum Hospiz- und Palliativtag ist frei.

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