Jagdverein Hubertus ehrte Mitglieder und überreichte Jägerbriefe

Die Jungjäger des Vereins mit Ausbildungsleiter Hermann Müller (li.) und dem Vorsitzenden Rainer Stelzner (re.). Foto: Privat
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Die Jungjäger des Vereins mit Ausbildungsleiter Hermann Müller (li.) und dem Vorsitzenden Rainer Stelzner (re.). Foto: Privat

Auf seiner Herbstversammlung ehrte der Jagdverein Hubertus Kreis Eschwege langjährige Mitglieder. Zudem erhielten sieben Jungjäger ihre Jägerbriefe.

Eschwege. Auf seiner Herbstversammlung ehrte der Jagdverein Hubertus Kreis Eschwege zahlreiche langjährige Mitglieder mit einer Ehrenurkunde: Für 50 Jahre aktive Mitgliedschaft wurden Georg und Kurt Bierschenk aus Niederhone geehrt, Auszeichnungen für  40 Jahre Mitgliedschaft erhielten Horst Karges (Sontra), Hans-Joachim Mengel (Eschwege), Volker Schmidt (Wanfried) und Rainer Weißhaar (Ringgau) und für 25-jährige Mitgliedschaft  wurden Dirk Giese und Jürgen Schellhase aus Eschwege, Erwin Möller (Sontra), Willi Schneider, Friedhelm Zindler und Eleonore Reimold aus Wehretal, Rudolf Koch (Waldkappel) und Jürgen Gerhard Bertelt (Kassel) geehrt.

Zudem überreichte der Vorsitzende Rainer Stelzner gemeinsam mit Ausbildungsleiter Hermann Müller feierlich die Jägerbriefe an Monika Aschhoff, Sabine Hupfeld, Dr. Heinz Berkermann, Ernst-Ludwig Derin, Christoph Küthe, Falk Seifert und Lennart Wetzestein. Dies sei das äußere Zeichen dafür, dass die jungen Jäger vollwertige Mitglieder der Jägerschaft sind.

Den Höhepunkt der Herbstversammlung bildete ein Vortrag von Hermann Müller. Der passionierte Natur- und Wildtierfotograf nahm das Publikum mit auf eine Reise durch das Werden und Vergehen der Natur im Jahreslauf – vom Aufblühen der Orchideen in den Wäldern rund um Wanfried über das heimliche Leben der Eisvögel in der Werraaue bis zum  gewaltigen Schauspiel der herbstlichen Hirschbrunft in den nordhessischen Waldgebirgen.

Mitglieder stimmten Beitragserhöhung zu

Darüber hinaus stimmten die Mitglieder der ersten Erhöhung der Mitgliedsbeiträge seit über zwei Jahrzehnten zu.  Stelzner betonte, dass die Steigerungen der Umlagen durch den Landesjagdverband und den Deutschen Jagdverband eine solche Erhöhung unumgänglich machten. Die Jagdverbände müssten sich im Interesse von Wild und Jagd zunehmend in die öffentliche Diskussion  einbringen, was zusätzliche Finanzmittel erforderlich mache.

Traditionsgemäß umrahmten die Jagdhornbläser des Vereins die Herbstversammlung musikalisch.

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