Jens Wilhelm will als Bürgermeister neue Wege bestreiten

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Er ist der neue Bürgermeister: Jens Wilhelm.

Seit 1. Juli ist Jens Wilhelm der neue Bürgermeister von Neu-Eichenberg. Und er hat sich für seine Amtszeit viel für seinen Heimatort vorgenommen.

Neu-Eichenberg. Er ist Familienvater, Polizist und nun der neue Bürgermeister von Neu-Eichenberg. Jens Wilhelm schreibt seine Motivation den Bürgern in seinem Ort zu. Seine Ideen und Gedanken stricken seine Ziele für die Zukunft von Neu-Eichenberg und seiner Zeit im Bürgermeisteramt. Mit Humor und jungem Elan beschreitet er jetzt einen weiteren Lebensabschnitt. Sein Büro: Die Gemeindeverwaltung.

„Ich hatte durch den hiesigen Sportverein einen Termin bei Ilona Rohde-Erfurth. Da hat sie mir kurzerhand das Amt als Bürgermeister vorgeschlagen – ich war ganz schön überrascht“, erzählt Jens Wilhelm und schmunzelt über die ersten Schritte seiner Kandidatur. So musste er erst Abwägungen treffen, Vor- und Nachteile gegenüberstellen und mit seiner Familie sprechen. Er brauchte Gedenkzeit. „Ich komme nicht aus der Politik und habe mich von dem Angebot von Ilona Rohde-Erfurth sehr geehrt gefühlt. Aber ich habe keine Angst vor Veränderungen und wagte den Schritt “, so Wilhelm.

Seine Ziele? Das Leben in Neu-Eichenberg fundamentieren, das Wohnen attraktiver gestalten und die Zukunft für die Kinder schaffen. Ein Miteinander fokussieren, das ein „Wir-Gefühl“ schafft. Durch eine bessere Mobilität Freiheit und Lebensqualität sichern und die Infrastruktur weiter ausbauen, um neue Angebote zu präsentieren. Aber auch den Tourismus weiter ankurbeln und das Gebiet bekannter machen – „immer am Ball für Neu-Eichenberg“ bleiben.

„Ich will ehrlich sein: Gerade das Logistikgebiet ist ein brisantes Thema, mit dem man sich auseinandersetzen und es bewerten muss. Ich setze mich mit der Thematik im Beruf als auch im privaten Bereich auseinander. Es gibt die Befürworter und die Gegenstimmen. Anstrebsam ist natürlich die Entlastung der Bürger, aber das Gebiet birgt auch Vorteile, wie die Schaffung einer neuen Infrastruktur und auch der Ausbau von weiteren Arbeitsplätzen“, äußert Wilhelm. Um über das Logistikgebiet zu entscheiden, müssen vor allem erstmal die gegenseitigen Argumente analysiert werden – ein Kompromiss, mit dem beide Seiten leben können, muss erstellt werden.

Für Wilhelm steht jetzt aber zunächst eines im Vordergrund: Das Einleben in seinen neuen Lebensabschnitt, sich mit den Aufgaben des Bürgermeisters vertraut machen. „Das alles hier ist ein Lernprozess und ich hatte das Glück, dass Ilona Rohde-Erfurth sich die Zeit nahm und mir Einiges zeigte. Sie machte mir damit den Einstieg angenehmer und einfacher.“ Jetzt heißt es für ihn: Ankommen, durchatmen und nach und nach seine Ziele in die Tat umsetzen.

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