Jürgen Herwig scheidet als Vorsitzender des Zweckverbands aus

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Zweckverband Abfallwirtschaft Werra-Meißner-Kreis Jürgen Herwig Friedhelm Junghans Matthias Wenderoth

Jürgen Herwig geht, Friedhelm Junghans folgt: Abfallzweckverband hat neuen Vorsitzenden

Werra-Meißner. Nach vier Jahren als Vorsitzender im Zweckverband Abfallwirtschaft Werra-Meißner-Kreis scheidet Bürgermeister Jürgen Herwig (Hessisch Lichtenau) nun zum 1. August aus. Seine Nachfolge wird Meißners Bürgermeister Friedhelm Junghans übernehmen, der nach 20 Jahren Erfolgsgeschichte des Verbandes als mittlerweile fünfter Vorsitzender in die Fußstapfen Herwigs treten wird. "Ich werde im August ein geordnetes Feld übernehmen, denn die Arbeit, die mein Kollege hier geleistet hat, war beachtlich", betonte Junghans, der die gute Zusammenarbeit zwischen Verband, Geschäftsführer Matthias Wenderoth und der gesamten Verwaltung des Zweckverbandes hervorhob. Denn gemeinsam habe man, so Jürgen Herwig, wirklich "dicke Bretter" gebort in den vergangenen Jahren.

Meilensteine, die während Herwigs Amtszeit gesetzt wurden, waren unter anderem der Modellversuch zur getrennten Erfassung und Verwertung von Grünabfällen im Rahmen eines Projektes des Werra-Meißner-Kreises, die Beschaffung und Verteilung von neuen Restmüll- und Biotonnen im Kreisteil Eschwege sowie eigene Altpapiertonnen für alle Haushalte. Desweiteren wurde die Bioabfallverwertung mit Erarbeitung und Prüfung mehrerer Alternativen neu konzeptioniert. "Wir haben hier einen langfristigen Vertrag mit dem Landkreis Kassel über die Mitbenutzung der Vergärungs- und Kompostierungsanlage in Lohfelden getroffen, was für uns wesentlich günstiger und höherwertiger ist als vorher", sagte der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Rainer Wallmann, der zusammen mit den Bürgermeistern Friedel Lenze (Berkatal) und Reiner Adam (Waldkappel) den stellvertretenden Vorsitz im Verband inne hat. Als weitere Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands agieren Wilhelm Gebhard (Wanfried) und Andreas Nickel (Großalmerode). "Hier sitzen die Bürgermeister der Kommunen drin. Wir haben zwar unterschiedliche Parteibücher, aber hier arbeiten wir zum Wohle der Gebührenzahler alle zusammen", merkte Herwig an. So habe man durch die gute Zusammenarbeit auch dafür gesorgt, dass die Gebühren stabil bleiben.

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