Jugenddorf Hoher Meißner heizt ab sofort mit einer Pelletheizung

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Reinhold Schäfer, Geschäftsführer des planenden Ingenieurbüros EDL für Energie- und Umwelttechnik, Landrat Stefan Reuß und Matthias Schulze, der Geschäftsführer der Eigenbetriebe, stellen die neue Heizanlage des Jugenddorfes Hoher Meißner vor.

Die Anlage der Pelletheizung soll im Jugenddorf Hoher Meißner pro Jahr etwa 50 Tonnen Co2 einsparen.

Eschwege - Mit einer Investition von 22.0000 Euro erneuerte der Eigenbetrieb des Landkreises die Heizungsanlage des Jugenddorfes Hoher Meißner im November. Statt vier in die Jahre gekommenen Ölkesseln sorgt jetzt eine moderne Holzpellets – Anlage für Wärme in den vier Gebäuden, die das Jugenddorf Hoher Meißner bilden. Zusätzlich gibt es noch einen Ölkessel im Standby-Betrieb, der bei Ausfall der Pelletheizung und in Auslastungsspitzen automatisch anspringt.

Die 115 kW- Anlage soll pro Jahr knapp 50 Tonnen CO2 gegenüber den alten Ölkesseln einsparen. „Schon seit 2012 haben wir überlegt, was können wir beim Jugenddorf umstellen. Gerade weil das Jugenddorf von Kinder- und Jugendgruppen besucht wird, wollten wir eine Umstellung auf regenerative Energieträger, wir wollen zeigen, was man machen kann“, sagt Landrat Stefan Reuß. Durch die Aufnahme des Projektes in das Kommunale Investitionsprogramm (KIP) des Bundes und des Landes Hessen wurde der Umbau mit 150.000 Euro gefördert. Insgesamt war eine Investition von 220.000 Euro erforderlich. Den Restbetrag steuerte der Eigenbetrieb aus den Überschüssen der Beteiligung an der EAM bei. „KIP sieht ausdrücklich die Umstellung auf erneuerbare Energieträger und die energetische Sanierung auch von Schulen als Fördervoraussetzung vor“, erläutert Landrat Reuß. Der Einbau der Holzpellets-Heizung ist ein weiterer kleiner Schritt, die Öko-Bilanz des Werra-Meißner-Kreises zu verbessern, so die Verantwortlichen.

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