28 junge Gesellen wurden in Großalmerode feierlich freigesprochen

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Die Innungsbesten (v. li.) Johannes Schwarz (Vizepräsident Handwerkskammer Kassel) Christoph Gliemroth (Anlagenmechaniker) Natascha Witzke (Friseurin), Max Vollmann (Maurer), Leon Höhre (Elektroniker), Andreas Gerstenberg (Kreislehrlingswart)

Die Freisprechungsfeier der jungen Gesellen fand im Rathaussaal in Großalmerode statt.

Großalmerode - Für 28 junge Menschen ging mit der feierlichen Gesellen-Freisprechung ihre Ausbildungszeit zu Ende. Bei der Feier im Rathaussaal in Großalmerode erhielten sie ihre Gesellenbriefe. Nach der Begrüßung von Kreishandwerksmeister Hubertus Erner, wurde dieses gewürdigt durch Grußworte des Werra-Meißner-Kreises, vertreten durch das Mitglied des Kreisausschusses, Karl-Heinz Schäfer, dem 1. Stadtrat von Großalmerode, Egon Marbach und der Handwerkskammer Kassel, durch den Vizepräsidenten Johannes Schwarz. Die Festrede an diesem Abend hielt Uwe Loth, Landesinnungsmeister des Fachverbandes Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Hessen, der selbst ein Unternehmen in Vellmar führt. Er verdeutlichte, was für Zukunftschancen sich nun für die Freigesprochenen, die den Gesellenbrief erworben haben, ergeben. Stephan Schenker, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Werra-Meißner, gab den Junggesellinnen und –gesellen mit auf den Weg, dass sie sich jetzt den neuen Herausforderungen stellen müssten und auch für ein lebenslanges „Lernen“ die Bereitschaft vorhanden sein muss.

Als Innungsbeste aus den jeweiligen Prüfungen, das heißt einen Abschluss der Prüfungen mindestens mit der Gesamtnote „2“ und besser, gingen hervor: Natascha Witzke, Friseurin aus Großalmerode, der Anlagenmechaniker für Sanitär- Heizungs- und Klimatechnik Christoph Gliemroth aus Eschwege, der Elektroniker Leon Höhre aus Witzenhausen und dem Maurer Max Vollmann aus Meinhard. Diese konnten sich ganz besonders freuen, sie wurden ausgezeichnet und mit Geschenken bedacht und können stolz auf die erbrachten Leistungen sein.

Wie in den vergangenen Jahren, wurde unter den anwesenden Junggesellinnen und Gesellen ein Handwerkerpreis ausgelost. Als Gewinner konnte sich Leon Höhre, der bereits auch schon als Innungsbester geehrt wurde, über einen Fallschirmsprung oder eine Fahrt mit einem Ferrari freuen, da der Preis individuell vom Gewinner ausgesucht werden kann.

Verleihung des Handwerkerpreises

Mit dem Handwerkerpreis soll nicht nur die Anwesenheit an diesem Abend belohnt werden, sondern auch um einen niederschwelligen Einstieg in die Organisationsstrukturen im Handwerk, zu finden. Beispielsweise in den gesetzlich vorgesehenen Gesellenausschüssen der Handwerks-Innungen.

Kreislehrlingswart Andreas Gerstenberg bedankte sich zum Schluss der Veranstaltung bei allen, die zum Gelingen des Ausbildungserfolges beigetragen haben und verwies noch einmal auf die Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Handwerk, mit einem Slogan aus der Imagekampagne des Handwerks „Hier ist noch lange nicht Feierabend“ beziehungsweise „Hier kannst du was reißen“. Im Anschluss an den offiziellen Teil, verbrachten die frischgebackenen Gesellen mit ihren Angehörigen noch ein paar nette Stunden mit guten Gesprächen im Rathaussaal von Großalmerode.

Extra-Info: Die Gesellen

Folgende Gesellen konnten freigesprochen werden: Christoph Gliemroth, Nils Jahn, Martin Katzmarek, Marcel Liphardt, Dennis Mosig, Dennis Saul, Sebastian Siebert, Sven Widera, Juan Bernando Flores Yoguarshungo, Leon Höhre, Kevin König, Robert Maletzke, Angel Pachon Garvi, Lukasz Polak, Jan Schweitzer, Miguel Angel Lazaro, Michelle Strobel, Natascha Witzke, Lukas Nauheimer, Max Vollmann, Pascal Voß, Elaadin Birdal, Robin Rainer Brack, Maximilian Hebaum, Michael Noll, Timo Schilderoth, Dominik Sinsel, Maurice Balschmieter

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