28 Katzenkinder werden derzeit im Eschweger Tierheim versorgt

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Diese Katzenkinder wurden, wie ihre 28 Leidensgenossen, als Fundtiere im TierheimEschwege abgegeben. Sie können inzwischen selbstständig fressen, mussten aber vorher mit der Flasche aufgepäppelt werden. Ihre Überlebenschancen sind jetzt gut. Foto: Bennighof

Viele ehrenamtliche Helfer kümmern sich im Eschweger Tierheim um die kleinen Katzenkinder

Eschwege - Es ist wieder so weit, jedes Jahr im Frühling werden unerwünschte Katzenjunge ausgesetzt oder im Tierheim abgegeben. Oftmals werden die Jungen viel zu früh von ihren Muttertieren getrennt, was nicht nur gesundheitliche Folgen hat, es fehlt ihnen auch die „Erziehung“ . Teilweise werden auch Katzen mit ihrem Wurf abgegeben oder ausgesetzt. „Wir helfen, wo wir können, nehmen auf, so weit es unsere Kapazitäten zulassen. Wir versuchen immer eine Lösung zu finden“, sagt Gudrun Schmidt, die Vorsitzende des Eschweger Tierschutzvereins. Derzeit sind 18 Jungkatzen im Tierheim, 10 sehr junge Tiere, die mit der Flasche aufgezogen werden, sind in Pflegestellen. Und die „Katzensaison“ hat gerade erst begonnen.

Sterilisierung zwingend erforderlich

Die Katzenbabys sind oft krank und brauchen intensive Betreuung. Nur durch das Engagement vieler, ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer ist es möglich, die Tiere zu retten.

All das wäre nicht notwendig, wenn Katzenhalter ihre Tiere sterilisieren lassen würden. Eine solche Operation kostet bei Katzen 90 bis 100 Euro, der Eingriff bei Katern ist einfacher und daher nur 60 bis 70 Euro teuer. Der Eschweger Tierschutzverein übernimmt außerdem bei Tierhaltern, für die die Kosten der Operation eine finanzielle Härte darstellen, die Hälfte der Operationskosten. „Wenn jemand Jungtiere oder ein Katze mit Jungtieren findet, sollte er bei uns im Tierheim anrufen und sich anmelden, denn wir sind nicht 24 Stunden am Tag im Tierheim. Wenn wir wissen, dass Tiere gebracht werden, können wir Hilfe organisieren“, sagt Gudrun Schmidt.

Monika Wunsch (li.) und Margret Bartsch sind zwei von vielen ehrenamtlichen Helferinnen, die den Kätzchen ein liebevolles Übergangs-Zuhause bieten.  Foto: Privat

Sind die Jungtiere gesundheitlich stabil und haben das entsprechende Alter erreicht, werden sie geimpft, gekennzeichnet und an Katzenfreunde vermittelt. Die niedlichen Jungtiere lassen sich relativ leicht vermitteln. Gudrun Schmidt rät allerdings: „Man sollte die Folgekosten bedenken, wenn man sich ein Tier anschafft. Die Kosten für Futter, Tierarztrechnungen für Impfungen, Kastration oder Sterilisation und Behandlungen summieren sich, das sollte man sich gut überlegen.“ Man erreicht den Tierschutzverein Eschwege unter 05651/ 1733.

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