Kfz-Bildungspreis für Autohaus Stöber

"AutoBerufe Award" 2017: Platz 3 für das Autohaus Stöber beim Bildungspreis des deutschen Kfz-Gewerbes

Bad Sooden-Allendorf - Bei den Autohäusern Stöber ist die Devise „AusBildung machen wir mehr“ Programm – und das von Beginn an. 1970 wurde das Familienunternehmen gegründet. In die Zukunft der Mitarbeiter wurde seit jeher investiert. So ist es nicht verwunderlich, dass heute die Anzahl der „Eigengewächse“ groß ist. „Über 50 Prozent der Stammbelegschaft sind ehemalige Auszubildende“, sagte Torsten Stöber anlässlich der Pressekonferenz bezüglich des bundesweiten Wettbewerbs „AutoBerufe Award 2017 – Bildungspreis des deutschen Kfz-Gewerbes“.

130 Mitarbeiter – davon 20 Azubis

Denn hier konnte der Betrieb mit seiner besonderen mit seiner ausgezeichneten Aus-, Fort- und Weiterbildungsarbeit überzeugen. „Das ist ein Preis, der aus dem Unternehmen heraus gewachsen ist“, so Andrea Stöber, die an den drei Standorten Bad Sooden-Allendorf, Eschwege Witzenhausen 130 Mitarbeiter beschäftigt. Davon sind 20 Auszubildende, die in drei automobilen Ausbildungsberufen ausgebildet werden. „Darauf bin ich besonders stolz“, freut sich die Geschäftsleiterin.

Schrauben zusammen mit dem Autohaus Stöber an ihrer Zukunft: Gil Wostmann und Jannik Schindewolf.

Weiterbildung und Fortbildung sind das A und O

Blickt man auf das Jahr 2017 zurück, so zeichnet sich ganz klar ab, dass das Autohaus Stöber sich nicht nur überdurchschnittlich für seinen Nachwuchs einsetzt, sondern für alle Mitarbeiter. „Weiterbildung und Fortbildung sind ein ständiger paralleler Prozess im Unternehmen, denn die Welt um uns herum ändert sich täglich“, macht Andrea Stöber deutlich. Daher soll den Mitarbeitern die Möglichkeit gegeben werden, an den technischen, aber auch an den gesellschaftlichen Veränderungen stets am Ball zu bleiben. „Lebenslanges Lernen ist keine leere Worthülse“, sagt Torsten Stöber. Und so ist es nicht verwunderlich, dass die Auszubildenden von gestern die Führungskräfte von morgen herangewachsen sind.

Überzeugen konnte das Familienunternehmen die Jury allerdings auch mit einer Vielzahl von Projekten. So können sich die jungen Menschen beim Azubiprojekt „Unser Ding“ (seit 2012) über das autohauseigene Jugendsponsoring eigenverantwortlich für eine bestimmte Sache einsetzen. Beim „talentWerk“ bekommen Auszubildende die Möglichkeit, sich während der Lehrzeit auch persönlich weiterzuentwickeln. Oder blickt man auf die ganz jungen Bewerber, stößt man auf das Projekt „PraxisPool – Unternehmen“, an dem sich das Autohaus Stöber von Beginn an beteiligt und damit 10 bis 14-Jährigen die Türen zum Betrieb öffnet. Aber auch das „Azubi Film-Team“, die Integration von Menschen mit Behinderung oder eine Stelle für einen leistungsschwächerein Bewerber hinterließ positive Spuren. „Jeder kann was gut – wir haben immer Respekt vor den Fähigkeiten anderer“, sagt Andrea Stöber.

Den Erfolg könne man dennoch „schwer messen“. „Da bin ich vorsichtig. Im Konzernvergleich jedoch haben wir eine überdurchschnittlich hohe Kundenzufriedenheit und passend dazu eine niedrige Mitarbeiterfluktuation“, so die Geschäftsführerin abschließend.

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