Klimapfad am Jugendwaldheim Meißner ist eröffnet

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Schüler und Lehrer der Friedrich-Wilhelm-Schule waren zur Einweihung des Klimapfades gekommen. Sie gehören zu denjenigen, die in Zusammenarbeit mit dem Team des Jugendwaldheims den Pfad inhaltlich und optisch gestaltet haben.

Mit rund 80 Gästen feierten die Mitarbeiter des Jugendwaldheims und Schülerinnen und Schüler die Einweihung des neuen Klimalehrpfades, der direkt vor dem Jugendwaldheim startet.

Meißner - Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) und Hessen Forst, die Träger des Jugendwaldheims, hatten zu der Feier eingeladen. Vor eineinhalb Jahren hatten der Leiter des Jugendwaldheims, Lothar Freund, und Ulrike Dinkel von Waldwerk die Idee. Fünf Schulen beteiligten sich an der Konzipierung der Inhalte und der Gestaltung der Tafeln, 200 Schülerinnen und Schüler haben in verschiedenen Jahrgangsstufen und Fächern daran mitgearbeitet. Die Adam-von-Trott-Schule aus Sontra, die Friedrich-Wilhelm-Schule, die Beruflichen Schulen und das Oberstufengymnasium aus Eschwege, beteiligten sich an dem Projekt.

Als das Projekt startete, war die Bewegung „friday for Futur“ noch nicht geboren. „Wir ahnten damals nicht, dass im Sommer 2018 ein mutiges Mädchen aus Schweden durch ihre Schulstreikaktion zumindest in Europa bei jungen (aber auch älteren) Menschen ein Umdenken in Sachen Klimawandel herbeiführen würde. Gut gemacht Schüler! Ohne euch wäre das Thema heute nicht auf der politischen Tagesordnung.“ sagt Lothar Freund in seiner Begrüßung. Dass Klimawandel auch vor unserer Haustür und in unseren Wäldern stattfindet, unterstrich Lothar Freund. „Jeder sieht den Klimawandel unseren Wäldern an, allein in unserem Forstamt sind seit dem Jahr 2018 500.000 Kubikmeter Schadholz durch Sturm und Borkenkäfer angefallen. 100.000 Festmeter stehen noch als rote Mahnmale in den Wäldern“, erklärte Lothar Freund.

Auch Stefan Nowack, der Abteilungsleiter Waldentwicklung von Hessen Forst lobte das Engagement der Schüler, weil sie nicht nur demonstrieren, sondern auch etwas auf den Weg bringen. Über die Arbeit im Jugendwaldheim sagte er: „Waldpädagogen sind Meinungsmacher, die ganz wichtig sind, um das Thema zu verbreiten. Sie bringen junge Menschen an das Thema Umwelt und Natur heran, das ist ganz wichtig, denn nur was ich kenne, weiß ich zu schätzen“, erklärte er. Nach den Festreden von Heike Nölke als Vertretung des Landrates, von Lothar Quanz, dem Vorsitzenden der SDW, hatten als Vertreter der Sponsoren, Uwe Linnenkohl von der V-Bank Mitte und Armin Schülbe von der EAM das Wort. Auch sie lobten die Idee, die hinter dem Klimapfad steckt. Nach einer Stärkung ging es dann daran, den Pfad und seine Informationstafeln zu erwandern.

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