Klinikum Eschwege: Neuer OP-Trakt wird nächste Woche in Betrieb genommen

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(V.li.) Verwaltungsleiter Michael Rimbach, Martina Wallbraun-Herwig (Pflegedirektorin), Dieter Wolf (OP/Anästhesiepflegeleitung) und Reiner Meister (Leiter Technischer Dienst.

Bevor die neuen OP-Räume des Klinikums Eschwege am 17. Dezember in Betrieb genommen werden, konnten sich Besucher beim Tag der offenen Tür ein Bild vom Neubau machen.

Eschwege. Mehr als 500 Besucher nutzten am vergangenen Freitag die Gelegenheit, sich beim Tag der offenen Tür den Neubau am Klinikum Werra-Meißner, Standort Eschwege, anzusehen. Auf knapp 3.400 Quadratmetern sind dort vier neue Operationstrakte, eine Intensivstation und acht Bereitschaftsräume entstanden. „Die alten Trakte sind bereits über 30 Jahre alt. Der Neubau ist nun sowohl vom Hygiene- und Sicherheitsapsekt als auch von der Technik auf dem neuesten Stand”, informiert Katinka Thiedemann, Leiterin der Unternehmenskommunikation der Gesundheitsholding Werra-Meißner GmbH. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf 12,5 Millionen Euro, 8,8 Millionen Euro sind Fördermittel.

Intensiv wechselt im Frühjahr

Das Projekt blieb im Zeit- und Kostenplan, wie Thiedemann mitteilt. Begonnen wurde im Oktober 216, am kommenden Montag werden die Räume in Betrieb genommen. Die Intensivstation wechselt im April des kommenden Jahres. Hier stehen nun zehn Plätze zur Verfügung. Für das Personal sind die Abläufe vereinfacht: Geräte sind nicht mehr an der Wand befestigt, sondern an einer Säule im Raum. „Über Kabel steigen müssen wir damit nicht mehr. Wir haben mehr Bewegungsfreiraum”, freuen sich die Mitarbeiter. Zudem ist eine Tageslicht-Simulation installiert, damit die Patienten das Gefühl für die Tageszeit beibehalten können.

Einrichtung und Geräte der neuen OP-Räume sind auf dem neuesten Stand. Ein OP-Tisch, wie hier zu sehen, kostet etwa 100.000 Euro.

Am Freitag bekamen die Besucher durch Führungen einen Eindruck vom Neubau sowie dem zeitlichen und räumlichen Ablauf einer OP-Vorbereitung. Vormittags bot das Klinikum bereits für die Mitarbeiter eine entsprechende Führung, bevor eine Andacht mit der Klinikseelsorge folgte. Nachmittags konnten sich die Besucher zusätzlich durch verschiedene Infostände über den Bau und das Klinikum informieren. So wurden zum Beispiel künstliche Gelenke vorgeführt und der Versuch einer minimal-invasiven Operation mittels Experiment angeboten. Auch die Tagesstätte für chronisch mehrfach Abhängigkeitserkrankte (TAcmA) war durch einen Infostand vertreten und bot selbst hergestellte Kaminanzünder zum Verkauf an. Kulinarisch versorgt wurden die Gäste durch die Cafeteria, die Speisen und Getränke zu günstigen Preisen anbot, sowie durch Kaffee und Kuchen, angeboten von der Hauswirtschaft.

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